„Krone“-Story regt auf

Skurrile Erlebnisse an Kasse und Wursttheke

Oberösterreich
28.03.2026 19:30

Das Verbot eines kurzen Kopfrechnen-Tests für Eisverkäufer schlägt Wellen. Viele „Krone“-Leser berichten von ihren Erfahrungen, auch abseits von Rechenkünsten an der Kasse. Da geht‘s um Qualifikation von Lehrlingen oder skurrile Kombinationen von Job und persönlicher Einstellung dazu.

Das Echo ist enorm – große Wellen schlägt die „Krone“-Geschichte über den Linzer „Eiskönig“, dem das Arbeitsmarktservice verbietet, potenziellen Thekenmitarbeitern eine Aufgabe im Kopfrechnen zu stellen. Laut AMS muss man davon ausgehen können, dass alle, die einen Grundschulabschluss haben, dies können. Außerdem gibt es ja noch die Registrierkasse, die beim Rechnen hilft.

Dem widerspricht „Eiskönig“ Walter Vogl (79): „Ja, wir haben eine Registrierkasse. Aber die Verkäufer tippen ja nicht jede Kugel einzeln ein. Da wird vorher im Kopf zusammengerechnet und dann der Endbetrag eingegeben. Und das unter Stress, wenn viel los ist.“

Kunde sollte selbst rechnen
„Mir ist schon mal passiert, dass ich sagen musste, wie viel Retourgeld ich bekomme“, berichtet ein „Krone“-Leser von einem Erlebnis an der Kasse. Ein Bodenleger weiß ein Lied über die Mathe-Kenntnisse von angehenden Lehrlingen zu singen: „Ein Zimmer hat sechs Meter Länge und acht Meter Breite. Wie viel Quadratmeter Bodenbelag zuzüglich zehn Prozent Verschnitt muss gekauft werden? Die meisten Bewerber konnten diese Aufgabe nicht lösen.“ Die richtige Lösung ist 52,8 Quadratmeter. Eine Rechnung, die spätestens in der zweiten Klasse Mittelschule jeder lösen kann – genauer gesagt – können müsste.

Auch abseits der Mathematik-Kenntnisse gibt’s von „Krone“-Lesern skurrile Erfahrungen. So schildert eine Leserin, dass ihr eine Verkäuferin an der Fleischtheke ein vertrocknetes Stück Wurst aufschneiden wollte. Auf die Frage, ob sie nicht sehe, dass die Ware ungenießbar erscheint, meinte die Verkäuferin: „Ich esse kein Fleisch.“

Unternehmer bekommt vollen Zuspruch
Nahezu alle Kommentare – am Samstagmittag waren es schon über 200 unter der krone.at-Story – bestärken den Linzer Unternehmer, dass er mit seiner Forderung nach dem Mini-Kopfrechnen-Test richtig liegt. Dem Argument des AMS, dass dies keine objektive Beurteilung sei, folgt niemand.

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