Ein Duo aus Oberösterreich sammelte Spenden für ein Schulprojekt in Bosnien. Dafür mussten sie allerdings einiges an Mühen auf sich nehmen. Sie liefen nämlich nach Bosnien – fast 600 Kilometer waren das. Doch der nächste Lauf wird schon geplant.
Von Linz nach Gradiška (Bosnien) – aber nicht etwa mit dem Auto, sondern zu Fuß: Dieses Abenteuer nahmen Vedran Zolota und Adnan Lojic auf sich. Als Zeitlimit setzten sich die beiden 35-Jährigen, die auf ihrer 585 Kilometer langen Reise rund 17.000 Euro für Schulsanierungen in Bosnien sammelten, 15 Tage. „Wir waren sogar schneller unterwegs als erwartet. Wir haben uns für den letzten Tag nur mehr fünf Kilometer aufgehoben und sind dann gemütlich ins Ziel gelaufen“, erzählt Zolota.
Dort wurden die beiden Ultraläufer von Freunden, Familie und bosnischen Medien empfangen. „Es war sehr schön, zu sehen, wie sich unsere Aktion herumgesprochen hat. Wir waren aber trotzdem traurig, weil unsere gemeinsame Reise schon vorbei war“, so Zolota. Denn auch wenn der Körper „unberechenbar“ war, hatte die Hilfsbereitschaft und Solidarität der Wegbegleiter die beiden stets motiviert. „Wir haben im Nachhinein bei Arztkontrollen gesehen, dass wir beide Haarrisse im Schienbein hatten, haben es aber trotzdem durchgezogen“, kämpften die Läufer mit großen körperlichen Strapazen. Neben unzähligen Schmerzmitteln verbrauchten die Freunde 30 Meter an Verband und jeweils drei Paar Laufschuhe.
Nächster Lauf schon geplant
Nach ein bisschen Erholung steht schon das nächste Projekt auf dem Plan: Die Linzer wollen in drei Tagen nach Wien laufen, damit sie genau am Staatsfeiertag am Heldenplatz ankommen. Auch dieser Lauf steht unter einem karitativen Stern: diesmal sollen Spenden für ein Kinderheim in Linz gesammelt werden
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