Tier bereits erschöpft

Befreiter Buckelwal ist schon wieder gestrandet

Ausland
28.03.2026 16:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Gerade erst konnten Tierfreunde aufatmen: Der Buckelwal, der tagelang auf einer Sandbank in Norddeutschland festsaß, konnte sich freischwimmen. Doch jetzt ist der Wal schon wieder gestrandet, er steckt in einer Bucht fest! 

Am Montag war der Buckelwal am Timmendorfer Strand in Norddeutschland auf einer Sandbank entdeckt worden. Tagelang hatten Helfer versucht, das junge Tier zu befreien. In der Nacht auf Freitag gelang es dem Wal dann endlich, sich frei zu schwimmen.

Doch die neugewonnene Freiheit hielt nicht lange, am Samstagnachmittag kam die ernüchternde Nachricht: Der tierische Protagonist steckt schon wieder fest, er liegt auf einer Sandbank. „Nachdem er sich aus seiner misslichen Lage befreien konnte, wurde der Wal heute am Mittag in der Wismarbucht in der Nähe der Insel Walfisch erneut gesichtet“, bestätigte ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums.

Der Buckelwal steckt in der Nähe der Insel Walfisch fest:

Eifrige Suche
Seit Samstagfrüh hatte die Wasserpolizei nach dem jungen Tier gesucht. An der Suche seien noch ein zweites Polizeiboot und zwei Boote von der Umweltschutzorganisation Greenpeace beteiligt gewesen, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Presse Agentur.

Die Experten wollten den Wal finden, um ihn weiter in tieferes Wasser der Ostsee zu drängen. Im Idealfall sollte der junge Wal den Weg von der Ostsee zurück in den Atlantik finden. Denn der Buckelwal ist in der Ostsee nicht heimisch. Der Weg zurück nach Hause ist allerdings lang und schwierig.

Tier erschöpft
Experten gehen davon aus, dass es dem jungen Buckelwal nicht gut geht und er erschöpft ist. Die Wasserpolizei ruft Privatpersonen dazu auf, mit ihren Booten nicht zu nah an den Wal heran zu fahren und das Tier in Ruhe zu lassen.

Warum der 12 bis 15 Meter lange Wal vor Timmendorfer Strand aufgetaucht war, ist bisher unklar. Experten vermuten, dass er auf der Suche nach Nahrung Fischschwärmen gefolgt sein könnte. Auch Unterwasserlärm könnte eine Rolle gespielt haben.

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