Gefährliche Szenen spielten sich Freitagfrüh auf dem Gelände eines Unternehmens in Brixlegg (Tiroler Bezirk Kufstein) ab. Als ein Baggerfahrer fünf Tonnen Schlackereste zerkleinern wollte, explodierten diese, Brocken flogen 60 Meter weit. Die Belegschaft hatte Glück.
Schlacke ist ein Nebenprodukt, das bei Schmelz- oder Verbrennungsprozessen entsteht, etwa in der Metallindustrie. Rund fünf Tonnen dieses Materials sollte ein Baggerfahrer (57) am Freitag kurz vor 8 Uhr auf dem Betriebsgelände in Brixlegg zerkleinern. Dazu bearbeitete er die noch nicht vollständig ausgekühlte Schlacke mit einer Greiferschaufel.
Vermutlich aufgrund der vorhandenen Resthitze bzw. inneren Spannungen kam es zur Explosion.
Die Polizei in einer Aussendung
Bei diesem Vorgang kam es zur Explosion – „vermutlich aufgrund der vorhandenen Resthitze bzw. inneren Spannungen“, heiß es von der Polizei: „Dabei wurden bis zu zwei Kilogramm schwere Schlackebrocken bis zu 60 Meter weit geschleudert.“ Die gefährlichen Geschosse schlugen in Fenster ein, beschädigten Dachplatten und ein Zelt. Auch Paletten wurden von heißem Material getroffen und begannen zu schmoren, erloschen aber von selbst wieder.
Schlacke traf keine Menschen
Die Freiwillige Feuerwehr Brixlegg sowie die Betriebsfeuerwehr des Unternehmens rückten aus, mussten aber nichts löschen. Die Mitarbeiter des Unternehmens hatten Glück: Niemand wurde verletzt. Wie hoch der Sachschaden ist, lässt sich laut Polizei noch nicht ermitteln.
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