Der zweigleisige Ausbau ist sicher – für die Nordwestbahn schon etappenweise in Jahren. Nun soll aber der Startschuss fallen: Vermesser werden beginnen.
Schon die fertige Sanierung des Abschnitts Hollabrunn bis Retz – eingleisig, wohlgemerkt – wurde zelebriert. Einige Minister und Landespolitiker stellten in der Folge die Signale für die Verlegung eines durchgehenden zweiten Gleises immer wieder auf Grün. Nur: Die Weichenhebel für den zweigleisigen Ausbau der Nordwestbahn hatte die Finanz. Oftmalig ging es dabei auf das Wartegleis, so auch beim Rahmenplan: Das Projekt blieb ein „Stückwerk“. Derzeit sind es die Grünen, die unlängst am Bahnhof in Hollabrunn ein Ende des „Gegenverkehrs“ forderten.
Baubeginn „von ÖBB erfahren“: Vermessung wird starten
Doch nun preschte überraschend der Abgeordnete Richard Hogl Seite an Seite mit Hollabrunns Stadtchef Alfred Babinsky mit der neuesten Meldung vor: „Die ÖBB starten die Planungsphase für den zweigleisigen Ausbau der Nordwestbahn!“
Selektiver Ausbau eines zweiten Gleises – ohne weitere Infos
Also ist alles auf Schiene? Ja, mit „Vermessungsarbeiten“, heißt es. Liest man weiter, wird das Projekt auf einen – Zitat: nur „teilweise selektiv zweigleisigen Ausbau“ – abgeschwächt. Also noch länger Gegenverkehr? Es wird abschnittsweise schneller gefahren und der Linienplan optimiert, als einen „ersten Schritt“ im Zeitplan.
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