War´s wirklich „nur“ fürs private Pokern? Ein 14fach vorbestrafter Linzer (35) stand am Donnerstag vor Gericht. Er hatte sich Mitte September vom chinesischen Onlineportal Temu insgesamt 50 Stück nachgemachter 20- und 50-Euro-Scheine bestellt und nachhause liefern lassen.
Der Angeklagte (35) saß in hellen Jeans, grauem Hoodie und dunkler Kapuzenjacke im Gerichtssaal. Kurzgeschorenes Haar, auch im Gesicht großflächige Tattoos und vierzehn Vorstrafen: Am 17. September 2025 soll er sich nachgemachtes Geld, 50 “Blüten“ aus China nachhause liefern lassen haben. Angeblich, weil er für den Pokerabend mit Freunden keine Spielchips hatte. Die falschen Zwanziger und Fünfziger seien ihm beim Surfen auf dem Temu-Portal vorgeschlagen worden. Am nächsten Morgen nach dem feuchtfröhlichen Abend seien ein Mitspieler und der Papierkorb mit den
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Der Gesetzgeber versteht bei solchen Manipulationen allerdings keinen Spaß. Auf das Delikt der Geldfälschung stehen ein bis zehn Jahre Haft. Der Schöffenprozess wurde auf 2. April vertagt, weil ein wichtiger Zeuge nicht aufgetaucht war.
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