Unsere Gemeinden haben es derzeit bei Investitionen und Förderungen nicht leicht – kommunale Schwerpunkte differieren, wie am Beispiel in diesem Artikel. Bei der vergangenen Regierungsklausur auf Schloss Wolkersdorf war man sich beim Doppelbudget jedenfalls einig: „Gespart wird nicht beim Ausbau der Kinderbetreuung, weil es dabei um unsere Zukunft geht.“
Eine massiv ungleiche Erhöhung der Nachmittagsbetreuungsgelder steht Hollabrunner Eltern in den nächsten zwei Jahren bevor. „Jene, die ohnehin eine überdurchschnittliche Belastung tragen, werden zur Kasse gebeten: Familien von Förderschülern“, ist der freiheitliche Gemeinderat Michael Sommer erbost.
Ein Vergleich mit anderen Gemeinden zeigt mir: Das Budget soll in Hollabrunn offenbar am Rücken der Bürger saniert werden.

Michael Sommer von den Freiheitlichen Hollabrunn
Bild: Alois Endl
Freibäder sperren nicht auf, Finanzplanung muss gut überdacht sein
In Zahlen wird eine „Gebührenschere“ deutlich: Während in der Mittelschule die Kosten pro Monat mit 15 Euro noch moderat erhöht werden, schnellt bei der Sonderschule der Betrag um je 40 Euro nach oben. „2028 summiert sich das zu einer Verdoppelung! Wer derzeit die Betreuung nur zwei Tage in Anspruch nimmt, zahlt 70 Euro monatlich. 2028 werden es 150 sein“, rechnet Sommer vor: „Der aktuelle Tarif in der ASO Waidhofen an der Thaya beträgt 45 Euro!“
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