US-Krimineller und Model Jeremy Meeks – besser bekannt als „Hot Felon“ („Schöner Knacki“) – packt jetzt aus: Verliebte Fans haben ihm im Gefängnis das Leben zur Hölle gemacht und ein Familiendrama verursacht, das ihn bis heute verfolgt.
Sein berühmter „Mugshot“ (US-Bezeichung für ein Polizeifoto) von 2014 ging viral – und machte den damals Inhaftierten über Nacht zum Internet-Star. Plötzlich wollten ihn alle sehen. Und das hatte drastische Folgen für ihn.
300 Briefe pro Tag, blockierte Besuchszeiten
Statt nur Fanpost zu schicken, tauchten fremde Frauen persönlich im Gefängnis auf – und blockierten seine begrenzten Besuchszeiten! „Ich bekam bis zu 300 Briefe am Tag, Nacktbilder, Geld – es war einfach zu viel“, erzählt Meeks jetzt im Podcast. Doch das Schlimmste, was ihn bis heute quält und traurig macht: Wegen der verliebten Besucherinnen konnte sein damals fünfjähriger Sohn ihn nicht besuchen, weil alle Besuchszeiten ausreserviert waren.
„Mein Sohn ist fünf Jahre alt und versteht nicht, warum ich nicht nach Hause komme – und dann kann er mich nicht mal besuchen“, so Meeks. Fremde hätten einfach seine Besuchsslots reserviert. „Ich wusste gar nicht, wer diese Leute sind!“ Manche kamen mehrmals wieder, obwohl er sie bereits gebeten hatte, nicht mehr zu kommen.
Die Situation eskalierte komplett: Während Fans aus ganz Amerika anreisten („Wir sind extra aus Tennessee gekommen!“), musste seine Familie draußen bleiben. Ein emotionaler Tiefpunkt. Für ihn und seinen traurigen kleinen Sohn.
Von Knast auf den Laufsteg
Dabei saß Meeks damals wegen Waffenbesitzes ein. Doch hinter Gittern änderte sich sein Leben radikal: Modelagenturen wurden auf ihn aufmerksam, nach seiner Entlassung 2016 lief er plötzlich über Laufstege – sogar bei der New York Fashion Week.
Meeks teilte einen kurzen Ausschnitt des Interviews auf seinem Instagram-Account. Wir haben das Posting hier für Sie eingebunden:
Heute ist Meeks zweifacher Vater. Sohn Jeremy Jr. stammt aus seiner Ehe mit Melissa Meeks, später bekam er noch ein Kind mit Chloe Green, Tochter des Topshop-Moguls.
Rückblickend bleibt für ihn ein bitterer Beigeschmack: Der Hype um sein Aussehen brachte Ruhm und Geld – kostete ihn aber wertvolle Zeit mit seinem eigenen Kind. Sein Appell an die Fans damals: „Schreibt mir lieber Briefe – aber lasst die Besuchszeiten meiner Familie!“
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