Wachau in Gefahr

„Grüne Front“ gegen Pflanzen-Eindringlinge

Niederösterreich
25.03.2026 17:30

Ein kurioser Ökoeinsatz soll jetzt die blühende Seele der Wachau bewahren. Denn Pflanzen, die bei uns gar nicht heimisch sind, breiten sich dort invasiv aus.

Ein milder Morgen hängt über der Wachau – doch hinter der Postkartenidylle wächst eine unsichtbare Bedrohung: invasive Pflanzenarten, die heimische Lebensräume verdrängen. Seit Anfang 2026 stemmen sich die „Welterbegemeinden Wachau“ mit einem neuen, vom Biodiversitätsfonds finanzierten Projekt dagegen. Drei Jahre lang werden entlang der Donau sogenannte Neophyten wie Robinie, Eschenahorn und Götterbaum gezielt zurückgedrängt – besonders auf den sensiblen Inseln zwischen Grimsing und Weißenkirchen.

Tatkräftig legen die Idealisten um Hannes Seehofer ab sofort Hand an Götterbäume, Robinien und ...
Tatkräftig legen die Idealisten um Hannes Seehofer ab sofort Hand an Götterbäume, Robinien und andere Bioinvasoren.(Bild: Welterbegemeinden Wachau)

Im Fokus steht die Rettung der seltenen Weiden-Pappelauen, ein europaweit gefährdeter Lebensraum. „Auf 21 Hektar werden auch die wertvollen Trockenrasen zwischen Melk und Krems geschützt. Unser Ziel – der Natur wieder Luft zum Atmen zu geben“, sagt Projektleiter Hannes Seehofer zur „Krone“.

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