Berufungsverhandung

Totschläger hofft auf eine geringere Haftstrafe

Oberösterreich
24.03.2026 09:00

Zwölf Jahre wegen Totschlags sind ihm zu viel: Weil ein 23-Jähriger in  Obernberg am Inn seinen eigenen Vater erstochen haben soll, fasste er diese hohe Strafe aus. Heute, Dienstag, hofft er bei der Berufungsverhandlung am Linzer Obergericht auf eine niedrigere Strafe. 

Er soll im Drogenrausch am 19. Jänner 2024 seinen eigenen Vater (59) mit neuen Messerstichen getötet haben, nachdem dieser mit einem Gewehr zweimal geschossen hatte: Deswegen wurde ein 23-Jähriger aus Obernberg am Inn am 17. Juli in Ried wegen Totschlags zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Zudem wurde eine bedingte Entlassung widerrufen und der Mann in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen. Zusätzlich soll der psychisch schwer gestörte Innviertler in der U-Haft einen Häftling schwer verletzt haben.

Heute, Dienstag, steht der 23-Jährige in Linz vor dem Obergericht. In dem Berufungsverfahren geht es um die Strafhöhe.

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