Rückkehr zu Ex-Klub

„Es fühlt sich wieder wie zu Hause an“

Salzburg
23.03.2026 09:00

Petrit Nika erzielte am vergangenen Wochenende beim 1:1 seiner Grünauer gegen den FC Pinzgau sein erstes Tor im Frühjahr. Der Knisper sprach mit der „Krone“ über seine Rückkehr nach Wals, die Zeit in Grödig und Trainer Bernhard Huber-Rieder.

Seit vielen Jahren gehört er im Salzburger Unterhaus zu den besten und gefährlichsten Stürmern: Petrit Nika. Am Wochenende erzielte der 32-Jährige beim Westliga-Spiel zwischen seinen Grünauern und dem FC Pinzgau das Tor zum zwischenzeitlichen 1:0. Am Ende sollte es aber nur für ein 1:1 gegen die Saalfeldener reichen. „Das Beste an der Partie war das Spanferkel in der Kantine“, meinte Ex-Präsident Hansi Bauer auf der Tribüne etwas zynisch. Aber auch Nika betonte: „Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Wir hatten das Spiel eigentlich über weite Strecken gut im Griff.“

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Die Euphorie war groß, aber im Endeffekt war es dann ein Herbst zum Vergessen für mich.

Petrit Nika über seine Zeit in Grödig

Seine Freude darüber, dass er wieder mit dem grünen Trikot auflaufen darf, war dem Knipser aber trotzdem anzumerken. Denn zuletzt hatte er es nicht immer leicht: Vergangenes Jahr teilten ihm die Walser mit, dass sie nicht mehr mit ihm planen. Daraufhin ging er im Sommer zu Grödig, wo er bereits von 2018 bis 2021 gespielt hatte. Beim Salzburger Liga-Topteam lief es allerdings gar nicht nach Wunsch. „Die Euphorie war groß, aber im Endeffekt war es dann ein Herbst zum Vergessen für mich“, blickt Nika, der beim Ex-Bundesligisten des Öfteren auf der Bank Platz nehmen musste, zurück. Im Winter meldete sich dann Grünau wieder bei ihm. „Sie haben eingesehen, dass es ein Fehler war, mich gehen zu lassen“, erzählt der Kosovare.

In Grödig wurde Nika nicht glücklich.
In Grödig wurde Nika nicht glücklich.(Bild: Andreas Tröster)

Nach Tor zum Coach
Eine große Rolle bei seiner Rückkehr dürfte auch Neo-Trainer Bernhard Huber-Rieder gespielt haben. Nach seinem Tor am Samstag lief Nika direkt zu ihm, das war kein Zufall. „Berni ist ein super Typ und weiß, wie wir Spieler ticken“, streut er seinem Coach Rosen. Auch dieser fand nur positive Worte für seinen Knipser: „Wir haben viel gesprochen und daran gearbeitet, dass Petrit wieder Freude am Fußball findet. Man sieht, dass er funktioniert, wenn er sich wohl fühlt.“

Was Grünau für Nika so speziell macht? „Der Verein ist wie eine Familie. In den letzten Jahren hat sich das Team kaum verändert, alle kennen sich und ziehen an einem Strang. Es fühlt sich für mich wieder wie zu Hause an.“

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