Fußball-Westligist Bischofshofen will die Verbandsentscheidung, dass man kommende Saison nicht in der Regionalliga Nord antreten darf, nicht so einfach hinnehmen. Der Plan der Pongauer ist es nun, in der Steiermark zu spielen.
Das Kasperltheater geht in die nächste Runde! Vor zwei Wochen wurde offiziell, dass Bischofshofen nächste Saison nicht an der Regionalliga Nord teilnehmen darf, da die Pongauer bis zur Frist keine geeignete Anlage gefunden haben.
Doch diesen Beschluss des Salzburger Fußballverbandes (SFV) will der BSK offenbar nicht hinnehmen. Denn mittlerweile hat man eine neue Idee. Die Heimspiele sollen auf der rund zwei Stunden und 180 Kilometer entfernten Anlage des DSV Leoben stattfinden. Kein Scherz! Die Steirer sollen auch bereit sein, ihren Platz den Pongauern gegen eine Miete zur Verfügung zu stellen.
Wie geht es jetzt weiter? Gestern gaben die Bischofshofener auf den Sozialen Plattformen an, dass man den vorgesehenen Instanzenweg nutzt und Protest gegen die ursprüngliche Entscheidung des Verbandes eingelegt hat. Die Thematik wird daher in zweiter Instanz geprüft. Klar ist, dass der Klub für seinen Plan, in einem anderen Bundesland zu spielen, eine Ausnahmegenehmigung des SFV brauchen würde. Eine Entscheidung will der Verband bis spätestens Dienstag treffen.
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