Noch drei Runden

Kuchl hat im Kampf um den Titel die Nase vorne

Sport
01.06.2026 07:00

Drei Runden vor Saisonende ist im Rennen um die Salzburger Landesmeisterschaft noch alles offen. Kuchl und Seekirchen kehrten zuletzt auf die Siegerstraße zurück und trennen nur zwei Punkte. Wer behält im Endspurt die Nerven und krönt eine ohnehin starke Saison mit dem Titel?

Viel steht in der Abschiedssaison der Regionalliga West nicht mehr auf dem Spiel. Wacker Innsbruck darf sich über die Meisterschaft und die Rückkehr in die zweite Liga freuen. Mit dem 6:1-Kantersieg über Wals-Grünau und Saalfeldens 0:2 bei den Altach Juniors hat sich St. Johann wohl das ÖFB Cup-Ticket gesichert.

Bleibt nur mehr eine Frage offen: Wer holt sich die Landesmeisterschaft? Sowohl der Zweitplatzierte Kuchl als auch der Vierte Seekirchen kehrten nach Niederlagen am vergangenen Wochenende wieder auf die Siegerstraße zurück. Drei Runden sind noch zu spielen, in der Tabelle trennen das Duo gerade einmal zwei Punkte – der Zweikampf geht in die finalen Runden!

„Jeder in der Pflicht“
Für den Cheftrainer der Wallerseer Mario Lapkalo ist die Herangehensweise in den letzten Wochen der Westliga-Spielzeit klar: „Der Spaß muss im Vordergrund stehen, dass wir da rausgehen und Fußball spielen. Ich nehme einfach jeden in die Pflicht, um erfolgreich zu sein. Wenn man hart arbeitet, kommt der Erfolg zurück.“ Kuchl-Pendant Tom Hofer erklärt: „Der Salzburger Landesmeistertitel wäre für uns ein großer Erfolg. Vor der Saison haben wir uns damit überhaupt nicht beschäftigt. Beide Mannschaften spielen eine überragende Saison und hätten sich den Titel verdient.“

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Ich denke, dass es bis zur letzten Runde eng bleiben wird

Thomas Hofer

Der direkte Vergleich ging klar an Seekirchen, im Endspurt dürfte die Hofer-Crew aber die Nase vorne haben. Vier der vergangenen fünf Spiele (Niederlage bei Wacker) konnten sie für sich entscheiden, die Formkurve zeigt nach oben. Bei der Lapkalo-Truppe schwankten die Leistungen zuletzt.

„Ich denke, dass es bis zur letzten Runde eng bleiben wird, aber Seekirchen hat das leichtere Restprogramm. Egal wie es am Ende ausgeht, wir werden mit diesem Jahr mehr als zufrieden sein“, erklärte Hofer. Dessen Elf es noch mit Lauterach (A), Bischofshofen (H) und Imst (A) zu tun bekommt. Für Seekirchen stehen mit dem FC Pinzgau (A) und Grünau noch zwei Derbys auf dem Programm, zum Abschluss geht es gegen Kitzbühel (A).

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