Salzburger Liga

Bramberg im Niedergang, Remis im Wallersee-Derby

Salzburg
21.03.2026 19:57

Zum Kehraus der 17. Salzburger Liga-Runde fertigte Straßwalchen den dezimierten Ex-Aufstiegsanwärter Bramberg im Oberpinzgau klar mit 4:0, fing die Wildkogler damit auch in der Tabelle ab. Derweil endete das Wallersee-Derby in Henndorf 1:1.

Die Freundschaft zwischen Bramberg und Straßwalchen ließ die Gäste aus dem Nord-Flachgau mit einem Großbus anreisen. Und es lief auch alles nach Wunsch der Straßwalchner. Im Vorfeld-1b-Test siegten die Gäste mühelos, und auch im Erste-Duell feierten die Schützling von Trainerneuzugang Markus Scharrer ein 4:0. „Das war die souveränste und reifste Leistung, seit ich hier bin“, war der Coach entsprechend glücklich. Zuerst traf Chudoba zweimal nach Ecken, ehe Defensivposten Music in den Fokus rückte. Erst fing er einen Ball und leitete per Lupfer auf Bichler das 3:0 ein, weil Ivic den Querpass im Zentrum verwertete (48.). Dann zog Music im Konter selbst auf und davon, umkurvte Keeper Hamzic und traf aus spitzem Winkel zum Endstand (56.).

„Wir waren auch danach dem fünften Tor näher als der Gegner dem ersten. Die Jungs haben nie nachgelassen“, freute sich Scharrer. Bramberg dürfte angesichts von elf Punkten Rückstand bereits endgültig aus dem Aufstiegsrennen sein, Straßwalchen überholte die Pinzgauer zudem und ist neuer Vierter. „Wirt sind personell auf dem letzten Zacken dahergekommen. Was mehr weh tut als die Niederlage, ist dass teilweise Leidenschaft und Feuer fehlen“, bilanzierte Bramberg-Obmann Martin Innerhofer.

Indes ging es im Wallersee-Derby zwischen Henndorf und Neumarkt um Punkte, um die näherrückende Abstiegszone auf Distanz zu halten. Am Ende kassierten die Hausherren, die das neue LED-Flutlicht einweihten und zu diesem Anlass Bosna servierten, nach Grössingers Elfer zum 1:0 noch den Ausgleich. Denn Nwafor übernahm einen weiten Freistoß wuchtig und direkt zum 1:1-Endstand.

„Wie so oft kann ich sagen, dass wir die bessere Mannschaft waren, aber zu wenig aus unseren Chancen machen“, fand Hausherren-Trainer Stefan Kirnbauer. Der weiter nach oben blickt: „Unser Ziel bleibt es, noch Plätze gutzumachen. Ich sehe uns auch nicht als Abstiegskandidat.“ Neumarkt-Obmann Michael Thalhammer konnte mit dem Remis leben, meinte nach dem zweiten Punktgewinn in Folge: „Wir sind im Schneckenrennen gegen den Abstieg, da braucht es Punkte.“

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