Analyse des VCÖ

Dank E-Pkw: Ländle spart 10 Millionen Liter Sprit

Vorarlberg
23.03.2026 05:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone
Die Zahl der E-Autos in Vorarlberg ist seit 2019 um das Sechsfache gestiegen. Laut einer Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) führte dies allein im vergangenen Jahr zu einer massiven Einsparung von über zehn Millionen Litern Treibstoff.

Die Elektromobilität in Vorarlberg befindet sich auf dem Vormarsch. Während Ende des Jahres 2019 noch rund 2200 rein elektrische Pkw im Bundesland gemeldet waren, ist ihre Zahl mittlerweile auf etwa 14.000 angestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs um mehr als das Sechsfache. Diese Entwicklung hat laut VCÖ bereits spürbare Konsequenzen für den Treibstoffverbrauch.

Weniger von Erdöl abhängig
VCÖ-Experte Michael Schwendinger betont angesichts der aktuellen Ölpreisentwicklung infolge des Iran-Krieges die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von Erdöl rasch zu reduzieren. Neben der Förderung von E-Autos seien auch andere Maßnahmen entscheidend. Dazu zählen ein spritsparender Fahrstil, der weitere Ausbau von Bahn- und Busverbindungen sowie eine verbesserte Infrastruktur für Radfahrer. Alle diese Schritte würden dazu beitragen, den Gesamtverbrauch zu senken und somit die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Vorteil durch eigenen Solarstrom
Ein weiterer Vorteil der E-Fahrzeuge: Der Strom für den Betrieb kann auch privat erzeugt werden. Viele Haushalte in Vorarlberg verfügen bereits über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Damit lässt sich Energie für das eigene Auto direkt vor Ort gewinnen. Das schafft eine größere Unabhängigkeit von Energieimporten und kann besonders in Zeiten hoher Strompreise helfen, die laufenden Kosten für die Mobilität deutlich zu senken.

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