Didi Kühbauer trifft heute mit dem LASK auf Ex-Klub Rapid. Bereits zweimal hat der Coach der Linzer in dieser Saison gegen Grün-Weiß für Chaos gesorgt. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Rainer Bortenschlager ...
Mit bis zu 1000 LASK-Fans wird gerechnet. Anders als beim 1:0 gegen Salzburg, das kaum Anhänger „mitbringt“, könnte Rapid heute die Sektorsperren (Block West) auch hörbar wehtun. Stichwort Heimvorteil. Zumal von den 16.500 Tickets nur rund 12.000 weg sind. Das passt mit der sportlichen Aufbruchsstimmung in Hütteldorf nicht zusammen …
Die Brisanz heute ist nicht nur mit Blick auf die Tabelle enorm. Zweimal hat Didi Kühbauer in der Saison schon bei Rapid für Chaos gesorgt: Beim 2:0 in Wien, seinem Comeback auf der LASK-Bank im Oktober, gab es erstmals Pfiffe, wurde in der Mentalitätsfrage der Alarmknopf (vergeblich) aktiviert. Und beim 0:3 in Linz in Runde 15 forderten Rapids Fans via Spruchband bereits: „Wir wollen Krieger statt Söldner.“ Da war Peter Stöger bei Grün-Weiß auch schon Geschichte.
Wirbel nach Sieg im Cup
Heute könnte das Momentum jedoch für Rapid sprechen. Der LASK muss den 120-minütigen Cupfight vom Mittwoch in Ried verdauen, die bisherige Souveränität ging auch abseits des Platzes verloren. Das zeigt die deplatzierte, dünnhäutige Reaktion von Vulkan Don Didi in Ried.
Seine Bilanz ist aber beeindruckend: Von 17 (!) Spielen verlor „sein“ LASK nur eines (1:5 gegen Salzburg). Sasa Kalajdzic und Co. haben die Qualität, selbst wenn es spielerisch nicht läuft, vom Ergebnis her zu liefern. Auch das ist die Kühbauer-Mentalität.
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