Was man nach den Duellen von Wolfsberger AC und SCR Altach, WSG Tirol und GAK sowie FC Blau-Weiß Linz und SV Ried in den Lagern der Teams zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!
Ismail Atalan (WAC-Trainer): „Es geht um die Mannschaft. Wie es mit mir weitergeht, ist nicht relevant, ich weiß es auch nicht. Ich glaube, die einzige Frage, die ich mir stelle, ist: Wenn wir jede Woche so spielen wie heute, wo würden wir stehen? Mit den ganzen Chancen, mit dem Druck, dem Passspiel. Dementsprechend überwiegt der Stolz auf die Reaktion der Mannschaft. Altach hatte gar keine Möglichkeiten. So ein Fünf-Zentimeter-Abseits-Tor hat uns noch gefehlt. Aber bis auf die Effektivität kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen. Das Spiel letzte Woche war definitiv ein Weckruf. Es gab Einzelgespräche zwischen mir und den Spielern und das hat geholfen. Wir haben bewiesen, dass wir Charakter haben und ich verstehe auch, dass die Mannschaft jetzt extrem enttäuscht ist.“
Ognjen Zaric (Altach-Trainer): „Die Ansprüche sind extrem gestiegen. Wir können mit dem Punkt gut leben. Wir sind heute aber nicht auf die Top-Leistung gekommen und haben besonders auf der rechten Seite Probleme gehabt. Aber wir haben jetzt das Selbstvertrauen, dass wir überall mit Sieg-Ambitionen hinfahren, und das ist für den kleinen SCR Altach schon erstaunlich.“
Dietmar Riegler (WAC-Präsident) auf Sky zur Frage, ob Atalan Trainer bleibt: „Das wird man sehen. Es wäre alles viel besser gewesen, wenn wir gewonnen hätten. So müssen wir intern schauen, wie es der Mannschaft geht, wie es dem Trainer selbst geht. Er hat noch immer den Draht zur Mannschaft.“
Philipp Semlic (WSG-Tirol-Trainer): „Es war absolut ein gebrauchter Tag für uns als Ganzes. Wir hätten eigentlich das Momentum auf unserer Seite gehabt mit einem schönen Tor von Nikolai, haben dann aber nachgelassen und waren nicht giftig. Zwei Elfmeter, zwei schöne Weitschüsse, da muss man den Spieler auch einmal loben. Da merkt man einfach, dass vieles gegen uns gelaufen ist. So muss man die Niederlage auch hinnehmen. Es war ein Spiel, in dem wir nicht das Nötige gemacht haben, um zu gewinnen. Das müssen wir uns vorwerfen.“
Ferdinand Feldhofer (GAK-Trainer): „Großes Kompliment an die Spieler und auch an die Fans, was wir für eine Energie aufgebaut haben in einem Stadion, wo es schwer ist, Punkte zu entführen. Wir haben wirklich nur auf uns geschaut, uns selber gepusht. Wir haben uns vom 0:1 nicht beirren lassen, die Antwort war stark, wir haben unser Ding durchgezogen. Wäre die Chancenauswertung heute besser gewesen, hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können.“
Jacob Italiano (GAK-Dreifachtorschütze): „Es war mein erster Triplepack, was für ein Tag! Es war unglaublich für mich persönlich, aber auch für die Mannschaft so wichtig zu gewinnen nach dem guten Spiel letzte Woche. Es ist so geil für uns.“
Michael Köllner (BW-Trainer): „Wir wollten gewinnen und wir haben gewonnen – das ist, was letztlich entscheidend ist. Trotz des 0:2-Rückstands. Das war schon hart, vor dem Start hat eh keiner mehr einen Schilling auf uns gesetzt, nach dem 0:2 hat der Letzte keine Hoffnung mehr in uns gesetzt. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir die Liga halten. Dazu waren heute drei Punkte notwendig, das haben wir gemacht.“
Maximilian Senft (Ried-Trainer): „Der Bruch im Spiel war nach der Roten Karte, bis dahin hat die Mannschaft ein super Spiel gemacht. Mit der Roten Karte haben wir dann heute – sicherlich auch den 120 Minuten am Mittwoch mitgeschuldet – nicht gut genug dagegenhalten können und das Spiel dann verdient verloren. Wir hätten es auf allen Ebenen besser machen können in der zweiten Halbzeit – was die Aktivität im tiefen Verteidigen betrifft, auch im taktischen Plan hätten wir es auch in Unterzahl auf jeden Fall besser machen können. Die Mannschaft braucht die Pause nach dieser Woche. Wir sind heute alle richtig leer.“
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