Weltpremieren: „Das Höhenphänomen“ von Angelika Reitzer und „Spielen“ von Fabian Rausch wurden am Freitag beim Filmfestival Diagonale in Graz erstmals gezeigt. Außerdem wurden weitere Filmpreise verliehen.
Der Wahnsinn der Welt schallt durchs Haus, heißt es in „Das Höhenphänomen“ einmal. Die Nachrichten vom Krieg in der Ukraine lösen bei Sandra (Magdalena Kronschläger) das Bedürfnis aus, zu springen. Der erste Kurzspielfilm der steirischen Autorin Angelika Reitzer ist eine poetische Erkundung eines Gefühls von Überforderung, das viele kennen. Komponistin Laura Winkler hat für das analog gefilmte Porträt einer Frau zwischen Tschernobyl 1986 und dem Krieg 2022 einen rockigen 80er-Jahre-Sound geschaffen.
So reizend wie witzig ist der nur 13 Minuten lange Film „Spielen“ von Fabian Rausch über eine alleinerziehende Mutter (Ines Schiller), die eigentlich ganz anders wäre, „aber nur selten dazu kommt“. Einfühlsam erzählt er von zerbrochenen Träumen – das würde man gerne auch zwei Stunden lang sehen.
Preise für analoge und Dokumentarfilme verliehen
Sieger des Kodak-Analog-Filmpreises ist „Closed for the Virus Break“ von Franz Quitt über die Isolation eines jungen Mannes zwischen Covid und HIV. Das Programm (Kurzspielfilm 2) ist noch einmal am Samstag um 11 Uhr im KIZ Royal zu sehen.
Am Freitag wurden auch die jeweils mit 5000 Euro dotierten Franz-Grabner-Preise vergeben: „Grünes Licht“ von Pavel Cucioc erhielt die Auszeichnung für die beste Kinodokumentation, zur besten TV-Doku wurde Robert Styblos „Österreich unter dem Regenbogen“ gekürt.
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