Trauer und Bestürzung herrschen im steirischen Mühldorf nach dem Unfalltod zweier junger Steirer: Gabriel und Marc starben bei einem Motocross-Unfall, der wohl nie gänzlich geklärt wird. Auf den Parten finden sich berührende Zeilen.
Wie konnte dieses schreckliche Drama nur passieren? In Mühldorf, einem Ortsteil von Feldbach, fragen sich das alle. Denn nach wie vor ist ein Rätsel, warum Gabriel und Marc, zwei 19- und 20-jährige Freunde, am Mittwochabend gegen 19 Uhr so tragisch aus dem Leben gerissen wurden.
Wie berichtet, waren die beiden Südoststeirer auf der Petersdorfstraße mit ihren Motocross-Maschinen vermutlich seitlich kollidiert. Zuvor dürften sie mit den nicht zum Verkehr zugelassenen Fahrzeugen in einem Wald unterwegs gewesen sein.
Unfallursache bleibt wohl ein Rätsel
„Womöglich kann die genaue Unfallursache nie mehr ganz geklärt werden“, sagt Fritz Grundnig, Sprecher der steirischen Polizei, zur „Krone“. „Es gibt keine unmittelbaren Zeugen, daher sind die Ermittlungen aus polizeilicher Sicht abgeschlossen.“ Die Begutachtung der Motocross-Maschinen durch einen Sachverständigen läuft noch.
„Alle sind schockiert“
Trauer und Anteilnahme in Mühldorf, ja in der gesamten Region Südoststeiermark sind groß. Gabriel und Marc, die bestens in die Ortsgemeinschaft integriert waren, hinterlassen eine riesige Lücke. „Alle sind schockiert“, erzählt ein Bewohner, der an der Unfallstelle eine Kerze entzündet. „Meine Frau ist mit dem Auto heimgefahren und hat die Burschen auf ihren Motocross-Rädern noch gesehen. Als sie zu Hause war, ist schon die Sirene gegangen.“
Der 19-Jährige wird am Dienstag am Mühldorfer Friedhof verabschiedet, der 20-Jährige einen Tag später, ebenfalls in der dortigen Aufbahrungshalle. Auf den Partezetteln finden ihre Familien berührende Worte. „So viel Zeit hätten wir uns mit dir noch gewünscht, und doch müssen wir Abschied nehmen“ steht auf Marcs Sterbeanzeige. Und Gabriel wird als „Mittelpunkt unseres Lebens“ gewürdigt, er sei „immer liebevoll und bereit zu helfen“ gewesen.
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