Im Glauben, aus einer Insolvenzmasse Geräte und Material zu kaufen, wandte sich ein Tiroler Unternehmen an eine deutsche Anwaltskanzlei. Der Haken an der Sache: diese Kanzlei gibt es gar nicht. Dahinter steckten dreiste Betrüger. Das bereits überwiesene Geld ist freilich futsch.
Bereits Mitte Februar war das in Kirchbichl (Bezirk Kufstein) angesiedelte Unternehmen auf die vermeintliche deutsche Anwaltskanzlei gestoßen, die angeblich für die Abwicklung eines Insolvenzverfahrens zuständig ist.
Waren im Wert von fast 10.000 Euro bestellt
„Das heimische Unternehmen bestellte daraufhin, im Glauben, aus dem Insolvenzbestand einer Baufirma zu kaufen, Waren im Wert eines hohen vierstelligen Eurobetrages“, heißt es vonseiten der Polizei.
Es wurden keine Waren geliefert. Plötzlich war auch niemand mehr erreichbar.
Ermittler von der Polizei
Geld auf deutsches Konto überwiesen
Am 25. Februar wurde schließlich der Rechnungsbetrag auf ein deutsches Konto überwiesen. Bis heute wurden jedoch keine Waren geliefert. Erreichbar war für das heimische Unternehmen plötzlich auch niemand mehr.
Die Firma war in die Falle eines Betrügers getappt, das gesamte Geld ist futsch. Ermittlungen zur Ausforschung des Täters sind im Gange.
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