Mehr Geld für Personal

OÖ stimmt Spitalskooperation mit Steiermark zu

Oberösterreich
18.03.2026 18:49
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Der Aufsichtsrat der OÖ Gesundheitsholding hat der Spitalskooperation mit der Steiermark am Mittwoch grünes Licht erteilt. Vorausgesetzt, die Steiermark stimmt zu, könnten schon ab April rund 300 Patienten aus dem Bezirk Liezen am Salzkammergut Klinikum Bad Ischl versorgt werden. Dafür soll Geld für Personal fließen.

Der Aufsichtsrat der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) hat am Mittwoch dem zwischen Land Oberösterreich und der Steiermark ausverhandelten Vertrag zur Sicherung der grenzüberschreitenden Spitalsversorgung zugestimmt. Damit trete die Vereinbarung mit 1. April in Kraft, vorausgesetzt die Gesundheitsplattform Steiermark stimmt auch zu.

Mehr Geld für Personal
Die Vereinbarung sieht vor, dass Patientinnen und Patienten aus dem Bezirk Liezen, insbesondere aus dem Ausseerland, bei medizinischer Notwendigkeit Leistungen im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl in Anspruch nehmen können. Die Vereinbarung regelt detailliert, welche Leistungen erbracht und wie diese finanziell abgegolten werden. Am LKH Bad Aussee wird unter anderem die Chirurgie geschlossen. Dafür fließen Gelder für mehr Personal ins Klinikum Bad Ischl.

Monatliche Gespräch geplant
Die Steiermark beteiligt sich an den entstehenden Kosten und stellt auch Mittel für zusätzlich notwendiges Personal zur Verfügung. In den ersten sechs Monaten nach Start der Kooperation sollen monatlich Gespräche zum Monitoring stattfinden. Danach zweimal jährlich, um, falls notwendig, über Anpassungen zu beraten.

300 zusätzliche Patienten erwartet
„Wir versorgen schon seit vielen Jahren steirische Patientinnen und Patienten. Die nun zusätzlich zu erwartenden rund 300 Patientinnen und Patienten sind für uns gut planbar. Für den Standort Bad Ischl ist die jetzt vereinbarte Lösung ein guter, stabiler Weg. Sie stärkt die regionale Versorgung und gibt unseren Teams Klarheit“, zeigt sich der Ärztliche Direktor Tilman Königswieser zufrieden.

Auch die Geschäftsführer der OÖG, Karl Lehner und Harald Schöffl, freuten sich, „dass wir durch den heutigen Beschluss im Aufsichtsrat der OÖ Gesundheitsholding, wie geplant in die Umsetzung gehen können“.

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