Die Lernkurve ist eher flach: Zum achten Mal in den vergangenen acht Monaten wurde in Wels (Oberösterreich) nun ein 61-Jähriger von der Polizei ertappt. Der Grund: Der Mann hat keinen Führerschein und sitzt auch zumeist betrunken hinter dem Steuer.
Während der Absicherung einer Unfallstelle auf der Salzburger Straße im Stadtgebiet von Wels am Samstag wurde von einer Motorradstreife ein 61-Jähriger entdeckt. Der Mann ist amtsbekannt und die Polizisten wussten, dass er keinen Führerschein besitzt. Doch ein schlechtes Gewissen dürfte der Lenker nicht gehabt haben. Er fuhr seelenruhig bei der Unfallstelle bei den Einsatzfahrzeugen vorbei.
Lenker von Kontrolle genervt
Die Motorradstreife verfolgte den Mann und er konnte schließlich angehalten und kontrolliert werden, wobei sich der Angezeigte durch das offene Fenster genervt in Richtung der Beamten äußerte. Da der Polizist beim 61-Jährigen Zeichen einer Alkoholisierung bemerkte, wurde er zum Alkomattest aufgefordert. Dieser ergab einen relevanten Wert von 1,32 Promille.
Kaum Handhabe gegen den Mann
Der Welser verhielt sich während der gesamten Amtshandlung unkooperativ. Die Weiterfahrt mit dem Auto seiner Frau wurde untersagt. Der 61-Jährige wird zum wiederholten Mal wegen Lenkens ohne Lenkberechtigung und zusätzlich unter Alkoholeinfluss angezeigt. Weil er eben immer wieder betrunken Auto fährt und damit andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, überlegt man nun, wie man dem Mann Herr werden kann. Zunächst sollen alle seine Strafen eingehoben werden und da ist man mittlerweile in einem höheren vierstelligen Bereich.
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