135 Arbeitsplätze

Reha Aflenz: Mitarbeiter kämpfen gegen Schließung

Steiermark
18.03.2026 16:25

Durch die geplante Verlegung des Reha-Zentrums in Aflenz könnten im Ort 135 Arbeitsplätze verloren gehen. Am Mittwoch fand eine Betriebsversammlung statt. Mitarbeiter fordern den Erhalt des Standorts. 

Das Reha-Zentrum in Aflenz könnte nach St. Radegund verlegt werden. Seit die Nachrichten über die Pläne des Betreibers, der Pensionsversicherungsanstalt, bekannt wurden, herrscht in dem obersteirischen Ort Aufregung. Am Mittwoch fand eine Betriebsversammlung statt. Über 100 der 135 Beschäftigten zogen mit Schildern durch den Ort, beklatscht wurden sie dabei von Patienten, sagt Betriebsrätin Eva Hirschmanner. „Sie haben ihre Solidarität bekundet.“

Ebenso vor Ort waren die Bürgermeister der Region, Hubert Lenger (Aflenz), Stefan Hofer (Turnau) und Christian Polaschek (Thörl). SPÖ-Chef Max Lercher, der Trofaiacher Bürgermeister Mario Abl und FPÖ-Abgeordneter Philipp Könighofer reisten ebenso an. 

Patienten solidarisierten sich mit den Mitarbeitern des Reha-Zentrums in Aflenz. Das Zentrum ist ...
Patienten solidarisierten sich mit den Mitarbeitern des Reha-Zentrums in Aflenz. Das Zentrum ist spezialisiert auf Diabetiker und Adipositas.(Bild: Hirschmanner)

„Pendeln ist unmöglich“
Die Forderung der Mitarbeiter ist klar: Der Standort soll in vollem Umfang erhalten werden. „Die Stimmung ist kämpferisch. Nach St. Radegund zu pendeln ist für die meisten unmöglich.“ Die Fahrtzeit beträgt mindestens eine Stunde und 15 Minuten in eine Richtung. „Für Teilzeitkräfte ist das unvorstellbar.“

Am 28. März um 10 Uhr findet eine Solidaritätskundgebung statt. Außerdem gibt es eine Petition, die bereits 4600 Unterschriften (Stand: Mittwochnachmittag) hat.

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