Ein Balkonbrand in einem Linzer Hochhaus hatte am Dienstagabend die Einsatzkräfte gefordert. Die beiden Bewohner dämmten die Flammen gut ein, atmeten dabei aber Rauchgas ein. Auch die Personen in der Wohnung darüber wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht und der Rettung übergeben.
Ein Brand in einem Hochhaus unweit des Bulgariplatz in Linz forderte am Dienstagabend gegen 21.20 Uhr die Einsatzkräfte. Die Wohnungsinhaber, eine 22-jährige Bulgarin und ein 31-jähriger Bulgare aus Linz gaben der Polizei gegenüber an, etwa 20 Minuten vor dem Brand auf dem Balkon eine Zigarette geraucht zu haben. Der Aschenbecher befand sich laut eigenen Angaben der Betroffenen neben Mülltonnen am Balkon.
Plötzlicher Knall
Plötzlich hatte die 22-Jährige in der Wohnung einen Knall gehört und gesehen, wie sich das Feuer auf dem Balkon ausbreitete. Die beiden reagierten schnell, holten einen Feuerlöscher aus und versuchten, das Feuer zu löschen. Kurz darauf flüchteten sie aus dem Mehrparteienhaus.
Fünf Personen übergeben
„Dabei sind sie uns entgegengekommen. Sie haben den Brand zwar eingedämmt, aber dadurch ist Rauch in die Wohnung und auch ins Treppenhaus gelant, weshalb die beiden die Wohnung verlassen haben“, berichtet Einsatzleiter Mario Leidinger von der Berufsfeuerwehr Linz. Wegen des Rauches wurden auch aus der Wohnung darüber drei Personen mit sogenannten Fluchtfiltermasken durch den Rauch ins Freie begleitet. Alle fünf wurden der Rettung übergeben.
Zweistündiger Einsatz
„Wir haben den Brand von innen mit einem Rohr bekämpft und von außen die Fassade mit der Drehleiter kontrolliert. Weil es ein älterer Bau ist, und die Rauchverschleppung doch erheblich war, waren wir rund zwei Stunden mit 23 Kräften im Einsatz“, so Leidinger abschließend. Zur weiteren Abklärung wurden die 22-Jährige und der 31-Jährige mit der Rettung ins Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern gebracht. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen.
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