Nach Kokain-Beichte

Die Akte Seiler: Was dem Sänger jetzt droht

Österreich
18.03.2026 23:10

Weiter Wirbel um den 39-jährigen Austropop-Star Christopher Seiler – vor allem nach seinem Drogen-Geständnis auf Instagram. Der Straftatbestand bei dem beschuldigten Austropop-Star könnte noch ausgeweitet werden. Indes äußern sich auch der Sohn einer weiteren Musik-Legende sowie ein Band-Kollege Seilers.

Nach der aufsehenerregenden Kokain-Beichte hat Austropop-Star Christopher Seiler rechtlich „A schware Partie“ vor sich. Derzeit wird der Star der heimischen Musikszene als Beschuldigter nach einer Anzeige wegen Verdacht der Körperverletzung geführt. Fakt ist, dass der 39-Jährige einer jüngeren Frau mit Zwang „Schnee“ – so die Szenebezeichnung – auf die Lippen geschmiert hat.

Ganz egal, ob das im öffentlichen Raum, im Auto oder privat in einem Wohnzimmer passiert ist: Es handelt sich um einen Übergriff, eine körperliche Grenzüberschreitung.

Auch Führerschein könnte weg sein
Deshalb ermittelt ja die Staatsanwaltschaft. Auch aufgrund seines öffentlichen Geständnisses könnte die Justiz den Tatbestand nach dem Straf- oder auch dem Suchtmittelgesetz noch ausweiten. Eine Entscheidung steht noch aus. Möglich ist zudem ein Führerscheinentzugsverfahren, wenn er ein Auto „illuminiert“ gelenkt hat.

Insider gehen derzeit davon aus, dass Seiler mit einer Diversion davonkommt. Juristisch kein Schuldeingeständnis, aber eine Verantwortungsübernahme. Wie im Video.

Florian Fendrich deftig
Apropos Video. Seilers „Instagram-Beichte“ wurde in der Musikszene nicht nur positiv aufgenommen. Florian Fendrich, Sohn der Austropop-Legende Rainhard, kommentiert „was wirklich passiert ist“ mit derben (unzensierten) Schimpfworten, die wir an dieser Stelle nicht wiederholen wollen ...

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Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm sein Bereuen glaube, mir dennoch wünsche, dass er sein Leben ordnet und das g‘schissene Gift darin loswird.

Ernst Molden, Musiker

Auch Ernst Molden, langjähriger musikalischer Begleiter Seilers, brach am Mittwochabend sein Schweigen. „Die Frau hat ihn (Seiler, Anm.) völlig zu Recht angezeigt. Er hat, sowohl bei der Einvernahme als auch uns gegenüber, alles zugegeben und sich entschuldigt.“ Er finde den Vorfall „furchtbar“, sagt Molden auf Facebook und fügt hinzu: „Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm sein Bereuen glaube, mir dennoch wünsche, dass er sein Leben ordnet und das g‘schissene Gift darin loswird.“

Die Veröffentlichung eines gemeinsamen Albums werde verschoben, so Molden. „Wir warten.“

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