Aufnahmen geplant

Mehr Polizei ist jetzt wieder im Einsatz

Burgenland
17.03.2026 19:00

Zunehmende Cyber-Kriminalität, gemeine Überfälle, häusliche Gewalt, Extremismus in vielerlei Facetten – die Exekutive wappnet sich für die Herausforderungen der Gegenwart.

Das Burgenland zählt zu den sichersten Regionen. Das belegen die Statistiken jedes Jahr aufs Neue. Dennoch ist kein Bundesland vor Straftaten gefeit. Die Exekutive rüstet sich für die aktuellen Aufgaben. „Heute ist ein guter Tag für die Sicherheit. Nachdem schon im vergangenen September 83 Polizisten in der Friedensburg Schlaining für das Burgenland in den Dienst gestellt wurden, verstärken ab sofort weitere 39 Kollegen die Polizei“, sagte Innenminister Gerhard Karner im Zuge der feierlichen Ausmusterung in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt.

Aufnahmen geplant
Dank der Aufnahmeoffensive der vergangenen Jahre seien österreichweit mehr Beamte im Einsatz als jemals zuvor, betonte Karner. Schon in der zweiten Jahreshälfte seien die nächsten Aufnahmen für das Burgenland geplant.

Kräftige Verstärkung für Inspektionen auf dem Land
Die 39 neuen Polizisten, 14 Frauen und 25 Männer, sollen die Polizeiinspektionen verstärken. „Unsere Personaloffensive wirkt. Wir sichern damit den Personalstand langfristig ab“, erklärte Landespolizeidirektor Martin Huber. Lobende Worte fand Bildungslandesrätin Daniela Winkler: „Polizisten genießen bei den Menschen im Land höchstes Vertrauen, das beweist wiederholt der Vertrauensindex der Berufsgruppen.“

In höchsten Ehren wurden Tschank (li.) und Schmickl für besondere Verdienste vom Innenminister ...
In höchsten Ehren wurden Tschank (li.) und Schmickl für besondere Verdienste vom Innenminister verabschiedet.(Bild: Reinhard Judt)

Aus den Händen des Innenministers erhielt Manfred Tschank – bis zum Ruhestand Ende Jänner Polizeikommandant des Bezirkes Jennersdorf – das Goldene Ehrenzeichen der Republik. Tschank wurde zum Oberst ernannt. Für seine langjährigen Verdienste mit dem Großen Ehrenzeichen würdevoll verabschiedet wurde Franz Schmickl, hoch geschätzter Abteilungsleiter des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung.

Ausbildung zum Schutz vor den Gefahren im Netz
Gleichzeitig wurde Dienstag der neue Cybercrime-Training-Center in der Ruster Straße in Eisenstadt eröffnet. „Jeder Beamte braucht heute ein solides Grundverständnis im Umgang mit digitaler Kriminalität, um rasch und gezielt handeln zu können“, hob der Landespolizeidirektor hervor. Zu den praktischen Übungen zählen unter anderem der Ausbau einer Festplatte oder die Überprüfung einer Krypto-Adresse.

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