Wie ein Münchner Heizungsmonteur in Alpbach im Tiroler Unterland zur Institution wurde und – natürlich beim Skikurs – seine Frau kennenlernte: Alexander („Lex“) Ammann blickt mit Dankbarkeit und ohne Trauer auf seine Jahrzehnte im Schnee zurück.
Das Jahr 1961. In Berlin wird die Mauer gebaut, Juri Gagarin fliegt ins All, Kennedy wird US-Präsident. Und ein junger Handwerker aus Bayern zieht in Alpbach eine Skilehrerbekleidung an. Später werden es rote Anoraks sein, wenn er sich von Dezember bis März seiner Passion widmet.
Ein Zufall führte den Bayer ins Unterländer Dorf, denn am Arlberg hatte er den damaligen Alpbacher Skischulchef kennengelernt. Mit der letztlichen Frage: „Warum unterrichtest du nicht bei uns?“
Experte für „hoffnungslose Fälle“
64 Saisonen führt Alexander („Lex“) Ammann seine Gruppen, zuerst bei zwei mickrigen Schleppliften. Später ist er im modernen Ski Juwel Alpbachtal-Wildschönau mit seinen Schützlingen unterwegs. Der „Gastarbeiter“ aus Bayern ist Experte für „hoffnungslose Fälle“.
Und eines Tages steht eine faszinierende britische Skischülerin vor ihm – seine spätere Frau Heather, mit der er noch heute zwischen Alpbach und seiner bayerischen Heimat pendelt!
Unzählige Geschichten, Dankesbriefe, Bilder und Emotionen sammeln sich an – bis Lex im Vorjahr wegen einer Verletzung pausieren muss.
Nun gab er die rote Jacke seinem Chef und Skischulbetreiber Sepp Margreiter zurück – mit einem Lächeln und den Worten: „Es waren wunderschöne Zeiten, es war mir eine Ehre . . .“
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