Wieder einmal berichtet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) vom Konkurs eines Lokals. Diesmal ist ein Restaurant im Tiroler Nobelskiort Kitzbühel betroffen. Dem „Steghaus am Schwarzsee“ wurde unerwartet der Pachtvertrag gekündigt, das bedeutet das Ende für das Restaurant mit 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Laut dem AKV hat die Betreiberfirma mit Sitz in Kitzbühel von sich aus die Eröffnung eines Konkursverfahrens beantragt. „Laut eigenen Angaben kann das Unternehmen an sich positiv geführt werden“, berichtet der Kreditorenschutzverband, „allerdings wurde der Pachtvertrag seitens des Verpächters unerwartet mit Wirkung zum 30. April aufgelöst und dem Unternehmen damit die Existenzgrundlage entzogen.“
Die Verbindlichkeiten sollen sich auf rund 200.000 Euro belaufen, betroffen seien 45 Gläubiger. Darunter befinden sich laut AKV vor allem Lieferanten, ÖGK, Finanzamt sowie 21 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. „Die Löhne und Gehälter sind seit Februar 2026 offen.“
Weiterführung nicht möglich, daher Konkurs
Die Betreiberfirma gehe nicht davon aus, das Unternehmen weiterführen zu können. Daher sei angeregt worden, dieses konkursgerichtlich zu schließen, heißt es vom Kreditorenschutzverband: „Die Antragstellerin erklärt sich damit ausdrücklich einverstanden. Die weitere Vorgangsweise bleibt abzuwarten.“
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