Bekanntheit schützt nicht vor finanziellen Turbulenzen: Dies beweist ein aktueller Insolvenzfall in der Tiroler Gamsstadt Kitzbühel. Die Betreiberfirma eines legendären Nachtklubs schlitterte in die Pleite. Ein Gläubiger hat den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
Am Montag sei über das Vermögen der Firma „CA Nightlife GmbH“ ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden, berichtete der Kreditschutzverband von 1870 am späten Vormittag via Aussendung. Und auch der Alpenländische Kreditorenverband vermeldete inzwischen, dass die Firma „ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen“ könne und deshalb ein Verfahren eröffnet wurde.
Institution im Kitzbüheler Nachtleben
Die Schuldnerin sei in der Gastronomie tätig. Sie führe den Club „Take Five“ in Kitzbühel. Dabei handelt es sich um eine legendäre Diskothek, die als wahre Institution im Nachtleben der weltweit bekannten Gamsstadt gilt.
Fest steht, dass der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens von einer Gläubigerin mit öffentlich-rechtlichen Ansprüchen gestellt wurde.
Kreditschutzverband von 1870
Insolvenzgründe noch nicht bekannt
Die Betreiberfirma sei erst im Jahr 2024 gegründet worden. „Über die Gründe dieser Insolvenz liegen uns derzeit noch keine geprüften Informationen vor. Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben“, so der KSV von 1870 weiter.
Über die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten würden sich aktuell keine seriösen Angaben machen lassen. „Fest steht, dass der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens von einer Gläubigerin mit öffentlich-rechtlichen Ansprüchen gestellt wurde“, schildert der Kreditschutzverband.
Zukunft von Betrieb noch offen
Ob die Insolvenzverwaltung den Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, werde sich zeigen. Diese Entscheidung werde zeitnah zu treffen sein. „Es bleibt insbesondere abzuwarten, ob die Schuldnerin in der Lage ist, nachvollziehbar darzustellen, dass eine Fortführung auf wirtschaftlich soliden Beinen stehen kann“, so der KSV.
Diesbezüglich habe der Betreiber entsprechende Planungsunterlagen vorzulegen. Nähere Details zu diesem Insolvenzfall sind nicht bekannt.
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