Auf geht´s! Den Adlern hilft am Dienstag im Viertelfinale in Spiel vier gegen Graz nur ein Sieg, um nicht auszuscheiden. Die Cracks glauben fest an eine Trendwende, da bislang der Unterschied nicht groß war. „Wir werden extrem bissig auftreten“, verspricht Stürmer Elias Wallenta. Natürlich sollen endlich auch die nötigen Tore her.
Aufbäumen oder Urlaub! VSV liegt in der Viertelfinalserie gegen Graz mit 0:3 zurück – am Dienstag im vierten Duell daheim rettet die Draustädter nur mehr ein Sieg vor dem Saisonende. Wobei die Adler noch an sich glauben. Bislang war der Unterschied nicht gravierend – das große Problem ist die Torchancenverwertung. In den drei Partien traf man jeweils nur einmal.
Trendumkehr soll her
Die „Krone“ fragte bei den Spielern nach, warum gerade diesmal die Trendumkehr geschafft wird.
Alex Wall: „Jedes Match war total eng, aber Graz war im Abschluss eiskalt. Wir wissen, woran es bei uns mangelt – wir müssen vor dem Tor noch mehr Verkehr erzeugen, mehr schießen und einfach das Glück erzwingen.“
Maxi Rebernig: „Der Teamgeist passt bei uns noch zu einhundert Prozent. Wir glauben daran, es schaffen zu können. Alle wissen, dass es heuer unser letztes Match sein kann. Wir werden alles reinwerfen, was wir haben.“
Kevin Hancock: „Wir müssen in der gefährlichen Zone noch härter schuften, dem Keeper die Sicht nehmen, ihn mehr bearbeiten – dann wird auch er Nerven zeigen. Wichtig wäre es, früh das 1:0 zu schießen – dafür müssen wir an unsere Grenzen gehen.“
Elias Wallenta: „Ich bin überzeugt, dass wir diesmal mehr als ein Tor machen werden. Wir werden extrem bissig auftreten, Herz und Leidenschaft zeigen – wir wollen einfach noch keinen Urlaub.“
Wobei die Adler seit Neugründung der ICE-Liga im „Best of 7“-Modus (seit 2008/09!) nur einmal im Play-off mit 0:3 zurücklagen. Das war in der Saison 2023/24 – da schied man dann aber am Ende gegen Bozen mit 1:4 aus. . .
Hutchison denkt an Comeback
Sturmtank Nick Hutchison (schwere Kieferverletzung, drei Zähne verloren!) konnte die letzten zwei Tage nur flüssige Nahrung zu sich nehmen. Gestern ging es ihm erstmals etwas besser. Dann marschierte er gleich in die Halle zur Mannschaft, verfolgte auch das Training – anschließend teilte er den Vereinsverantwortlichen mit, dass er in Match vier unbedingt helfen möchte. „Wäre super, wenn er einlaufen könnte. Es spricht auch für den Charakter von Nick. Aber da müssen am Spieltag die Ärzte ihr Okay geben“, erklärt Trainer Pierre Allard.
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