Trockenheit erhöht die Gefahr von Feuer. Mehrere Einsätze in den vergangenen Tagen forderten die Feuerwehren im Burgenland.
Obwohl der Sommer noch nicht begonnen hat und das heiße Wetter noch auf sich warten lässt, wurden in der Vorwoche bereits mehrere Vegetations- und Flurbränden verzeichnet. So musste die Feuerwehr Illmitz am Montag gleich zweimal zu Flurbränden ausrücken.
Großeinsatz wegen Schilfbrand
Am Donnerstag brannte in Mörbisch eine größere Fläche von abgemähtem Schilf und Brachland. Einen Großeinsatz gab es – wie berichtet – am Samstag. Zwischen Illmitz und Podersdorf brach ein Schilfbrand aus, der sich durch den starken Wind rasch ausbreitete. Rund 100 Feuerwehrleute von sieben Wehren waren im Einsatz. 35 Hektar Schilf und Wiesen brannten ab.
Diese Einsätze belegen eindeutig, dass die Gefahr nicht nur theoretisch besteht. Grund dafür ist vor allem der ausbleibende Regen der vergangenen Wochen. Wiesen und viele Waldflächen sind bereits stark ausgetrocknet.
Ernsthafte Gefahr
Die Brände richten nicht nur erhebliche Schäden an Natur, Infrastruktur und landwirtschaftlichen Flächen an, sondern stellen auch eine ernsthafte Gefahr für Menschen und Tiere dar. Bereits eine kleine Unachtsamkeit kann ausreichen, um einen Flurbrand auszulösen.
Besonders gefährlich sind achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, offenes Feuer oder Fahrzeuge, die über trockenes Gras abgestellt werden. Das Landesfeuerwehrkommando appelliert daher an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein. Wer Rauch oder Feuer in der Nähe von Wiesen oder Waldflächen bemerkt, sollte sofort die Notrufnummer 122 wählen.
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