„Ich habe viele Schutzengel gehabt!“ Mit diesen Worten meldete sich Fürst Albert von Thurn und Taxis einen Tag nach seinem schweren Unfall bei der Rebenland-Rallye in der Südsteiermark. Er war mit seinem Auto 50 Meter abgestürzt.
Die Rebenland-Rallye ist legendär und sehr beliebt: Auch heuer finden sich wieder Tausende Zuseher in der schönen Südsteiermark ein, um den schnittigen Autos bei der Rallye durch die Weingärten zuzusehen. Ab Leutschach mit Ziel Leutschach gingen 55 Starter aus sieben Nationen an den Start, um die 310 Kilometer mit Sonderprüfungen (wo es auf abgesperrten Streckenabschnitten ums Erreichen der Höchstgeschwindigkeit geht) gut hinter sich zu bringen.
Bereits mehrere Erfolge eingefahren
Am Start, wie auch schon mehrere Male davor: Albert Fürst von Thurn und Taxis, der seit vielen Jahren ein Faible fürs Rennfahren hat und dort auch bereits Erfolge einfuhr. Mit Co-Pilotin Jara Hain an Bord des Skoda Fabia RS Rallye 2 – solche speziell ausgestatteten Fahrzeuge sind mit diversen hohen Schutzvorkehrungen ausgerüstet – ging es am Freitag an den Start.
Mit Wagen 60 Meter tief gestürzt
Doch die 13. Rebenland-Rallye am Freitag, dem 13., ging für den Adeligen nicht gut bis ans Ziel, sondern endete im Krankenhaus. Schon in der vierten Sonderprüfung, bei der die Fahrzeuge eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 105 km/h erreichen, die Spitzen aber deutlich höher liegen, kam der Skoda von der vorgesehenen Route ab und stürzte auf der Panoramastraße 50, 60 Meter tief in abschüssiges Gelände!
Der Fürst wurde im Auto eingeklemmt. Das demolierte Fahrzeug musste per Kranwagen geborgen werden, während der Verletzte sich laut dem Rallye-Sprecher immer noch hinter dem Steuer befand. Dann wurde er aus dem Skoda befreit und per Hubschrauber zum LKH Graz geflogen. Er hatte über Rückenschmerzen geklagt. Die Uniklinik Graz bestätigte, dass der prominente Patient stationär aufgenommen wurde, ansonsten wurde eine Informationssperre verhängt.
Keine Operation notwendig
Doch Albert meldete sich gleich am Samstag beim Veranstalter selbst: „Er sagte mir, er hätte viele Schutzengel gehabt“, so der Sprecher. „Das wird schon wieder.“ Auch die bekannte Mama Gloria äußerte sich nach dem Unfall laut „Bild“-Zeitung, ihr Sohn müsse Gott sei Dank nicht operiert werden. Auch Alberts erfahrene Co-Pilotin Jara Hain, die schon mehr als 100 Rallyes hinter sich hat, meldete sich via Instagram aus dem Krankenhaus Wagna, in das sie gebracht wurde. Sie sei überwältigt von den vielen Genesungswünschen, und es gehe beiden den Umständen entsprechend gut.
Die gute Nachricht dazu: Beide konnten bereits am Samstag das Spital dann wieder verlassen.
Die 13. Rallye wurde trotz des Unfalls weiter gefahren, auch am Samstag werden in der schönen Südsteiermark wieder Tausende Zuseher erwartet.
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