„Bekennervideo“
Amsterdam: Explosion vor jüdischer Schule
Bei einer Explosion in Amsterdam ist Samstagfrüh eine jüdische Schule beschädigt worden. Die Bürgermeisterin spricht von einem gezielten Angriff auf die jüdische Gemeinde.
Denn kurz nach der Detonation, bei der niemand verletzt worden war, tauchte in den sozialen Medien eine Art Bekennervideo einer bisher nur wenig bekannten islamistischen Gruppe. In der kurzen Aufnahme der „Islamistischen Bewegung der Rechten Jugend“ sieht man die Explosion. Untermalt wird das Geschehen mit einer dramatisch klingenden Musik.
„Dies ist ein feiger Akt der Aggression gegen die jüdische Gemeinde. Die jüdische Bevölkerung in Amsterdam sieht sich zunehmend mit Antisemitismus konfrontiert. Das ist inakzeptabel“, erklärte Bürgermeisterin Femke Halsema. Gefahndet werde nach einer auf Bildern der Videoüberwachung zu sehenden Person, die den Sprengsatz platziert und gezündet hatte.
„Das ist schrecklich. In den Niederlanden darf es keinen Platz für Antisemitismus geben“, reagierte der niederländische Regierungschef Rob Jetten. „Ich verstehe die Wut und die Angst und werde mich umgehend mit der jüdischen Gemeinschaft in Verbindung setzen. Sie müssen sich in unserem Land stets sicher fühlen können.“
Iran-Krieg lässt weltweit Sorge vor Antisemitismus wachsen
Die Sicherheitsvorkehrungen an Synagogen und jüdischen Einrichtungen in der niederländischen Hauptstadt waren bereits nach einem Brandanschlag in der Nacht auf Freitag auf eine Synagoge im Zentrum von Rotterdam verschärft worden. Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar und den darauffolgenden iranischen Gegenangriffen nehmen weltweit die Sorgen zu, es könnte Angriffe auf jüdische Gemeinden geben.









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