Kimi Antonelli rast in der Formel 1 zu den nächsten Rekorden. Der Shootingstar von Mercedes warnt allerdings: „Der Weg ist noch lang.“
Noch nicht einmal 20 Jahre alt und schon großer Titelfavorit! Kimi Antonelli schreibt die Geschichtsbücher der Formel 1 derzeit neu. Gleich zwei Rekorde sicherte sich der schnellste Teenager der Welt am Sonntag mit seinem Triumph in Miami: Er löste mit seinem dritten Sieg in Folge Max Verstappen als jüngsten dreifachen GP-Sieger aller Zeiten ab, verwandelte zudem als erster Fahrer in der Geschichte seine ersten drei Polepositions allesamt in Siege.
Zu jung für Sektdusche
Damit sprengte Antonelli sogar das Protokoll der Siegerehrung, musste die Sektflasche gegen ein alkoholfreies Gebräu getauscht werden. Denn Alkohol ist in den USA bekanntlich erst ab 21 Jahren erlaubt.
Da geriet sogar Mercedes-Teamchef und Entdecker Toto Wolff ins Schwärmen: „Kimi ist jetzt richtig ins Fahren gekommen und man sieht, er macht weniger Fehler. Die Track Limits müssen wir noch rausklopfen, aber ansonsten ist er schon ganz stark“, so Wolff, der seinen Schützling bei den verpatzten Starts in Sprint und Rennen von Schuld freisprach: „Das waren Teamfehler, ob Kupplung oder bei der Grip-Berechnung.“
Mit 20 Punkten Führung in der WM-Wertung träumt nicht nur die ausgehungerte italienische Motorsport-Nation jetzt schon vom Titel. Fahrer, die drei der ersten vier Grand Prix gewannen, konnten in der 76-jährigen Geschichte der Formel 1 nur viermal nicht Weltmeister werden: Emerson Fittipaldi 1973, Alain Prost 1988, Ayrton Senna 1989 und zuletzt Lewis Hamilton 2021 erlitten dieses Schicksal.
Antonelli, der seinen Sieg dem am 1. Mai verstorbenen Alex Zanardi widmete, gibt sich gewohnt zurückhaltend: „Das ist erst der Anfang. Der Weg ist noch lang. Wir arbeiten extrem hart und das Team leistet unglaubliche Arbeit“, sagte er in Miami. Auf Sebastian Vettels Rekord als jüngster Weltmeister der Geschichte hat er ohnehin einen Puffer von drei Jahren.
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