Aufregung bei Geburt
Hebamme verlässt Kreißsaal, Papa muss einspringen
Die Geburt der kleinen Cleo in Großbritannien ist wohl nicht ganz so verlaufen wie erwartet. Denn nachdem die Hebamme den Kreißsaal verlassen hatte, musste der Papa einspringen und bei der Geburt seiner Tochter assistieren.
Die Entbindung der Tochter wird dem Ehepaar Jo und Matt Gray wohl deutlicher in Erinnerung bleiben als anderen Eltern. Während der Geburt in einem Krankenhaus nordwestlich von London stellte die Hebamme fest, dass die Herzfrequenz des noch ungeborenen Babys sank, wie die Lokalzeitung „Banbury Guardian“ berichtete.
Die Herzfrequenz sei zwar am unteren Ende der Skala gewesen, „aber es gab keinen Grund zur Panik“, erzählte Mama Jo Gray. Doch die Hebamme sah das wohl anders, sie „geriet in Panik“ und verließ den Raum.
Geburt ohne Hebamme
Die Geburt ging unterdessen natürlich trotzdem weiter. „Mir war sofort klar, dass der Kopf gerade herauskam und keine Hebamme im Raum war“, so Jo Gray. Ihr Mann sei der Hebamme nachgerannt und habe sie ins Zimmer zurückgeholt, doch sie sei wieder hinausgegangen und etwa zehn bis 15 Minuten weggeblieben – just in der Zeit wurde aber die kleine Cleo geboren.
Nabelschnur um Hals gewickelt
Der werdende Papa zog sich also Handschuhe an und half seiner Frau, das vierte gemeinsame Kind zur Welt zu bringen. Dann kam allerdings der nächste Schock: „Als sie da war, sah ich, dass die Nabelschnur um ihren Hals gewickelt war. Ich schaffte es, sie abzuwickeln“, erzählte Matt Gray, der früher als Rettungssanitäter arbeitete. Er wusch und trocknete seine Tochter ab und legte sie Jo Gray auf die Brust.
Erst danach sei das Klinikpersonal wieder in den Raum gekommen. Obwohl die Geschichte ein gutes Ende genommen hat, äußern die Eltern jetzt Kritik: „Es ist erschreckend, es hätte so schiefgehen können“, so Jo Gray.
Klinik untersucht Vorfall
Das Krankenhaus entschuldigte sich später. Von einem Sprecher hieß es, man bedauere „zutiefst die schwierige Geburtserfahrung“, die „offenbar hinter den hohen Standards zurückblieb, die wir uns selbst gesetzt haben“. Man werde den Vorfall jetzt genau untersuchen.










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