Fahrlässig gehandelt

Geld- und Bewährungsstrafe nach Alko-Unfall

Salzburg
13.03.2026 16:00

In jener Dezember-Nacht war der Unfalllenker mit Alkohol und Tabletten intus mit seinem Pkw unterwegs und geriet auf der B1 in Wals in Salzburg auf die falsche Spur. Die Folge war ein frontaler Verkehrsunfall und zwei schwer verletzte Lenker. Beim Prozess zeigte der Autofahrer Reue und entschuldigte sich. Er wurde nicht rechtskräftig verurteilt. 

Selbst auf Krücken gehend erschien der Angeklagte (29) zum Prozess am Freitag im Salzburger Landesgericht: Grob fahrlässige Körperverletzung lautete der Vorwurf.

Frontaler Crash in Wals
Hintergrund war ein schwerer Verkehrsunfall, der sich am 2. Dezember auf der B1 in Wals-Siezenheim ereignet hatte. Der Angeklagte, ein deutscher Staatsbürger, war gegen 3 Uhr nachts mit seinem Pkw unterwegs – alkoholisiert und beeinträchtigt.

Sein Wagen geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit dem Kleintransporter eines rumänischen Arbeiters (22) zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der deutsche Lenker schwer verletzt eingeklemmt – die Feuerwehr konnte ihn damals durch schweres Gerät befreien.

Einen Wirbelbruch erlitt der Lenker im Kleintransporter. „Es tut mir sehr leid“, betonte der Angeklagte beim Prozess reuig und ergänzte, dass er „froh“ sei, dass der Unfall beim Opfer keine bleibenden Schäden hinterlassen hatte.

Zum Unfallzeitpunkt hatte der 29-Jährige 1,7 Promille intus. Zusätzlich hatte er auch antidepressive Tabletten genommen. Nach dem reumütigen Geständnis verurteilte ihn die Richterin zu einer unbedingten Geldstrafe in Höhe von 6000 Euro sowie zu sechs Monaten Haft auf Bewährung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. 

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