Hilfeschrei! Der Halleiner Zufluchtsort für Vierbeiner ist wegen einer kaputten Abwasser-Anlage in Zeit- und Finanzierungsnot. Zwinger können nicht gespült werden, die Aufnahmen sind eingeschränkt. 190.000 Euro Schaden. Es gibt allerdings einen Hoffnungsschimmer.
Absolut verzweifelt ist Ursula Lochmann zurzeit. Im Halleiner Tierheim sind die Kanalrohre zum Teil gebrochen oder stark abgesenkt. Nicht einmal der Reinhalteverband konnte mit dem „Wiesel“ – einer mobilen Kamera – die Rohre begutachten.
Kurz vor Weihnachten kam es zum Super-GAU, wie Lochmann erzählt: „Die Klos gingen plötzlich über. Es floss nichts mehr ab. Es war ein Wahnsinn.“
Seither kann sie die Tierzwinger nicht mehr ausspülen. Kein Wasser fließt mehr ab. Die Mitarbeiter sind auf ein mobiles Dixie-Klo angewiesen. Im Winter konnte nichts repariert werden. Die Aufnahme von Fundhunden ist eingeschränkt. Behördlich abgenommenen Hunden kann sie keine Herberge bieten.
Als Zufluchtsort für Verzichthunde habe sie wenig Kapazitäten. „Eine befreundete Hundetrainerin hilft bei der Unterbringung. Wir laufen auf Sparflamme, sind komplett im Notbetrieb.“
Vom Land Salzburg war schon jemand da. Ich hoffe einfach, dass man unsere Not erkennt und uns das Land hilft.
Ursula Lochmann, Chefin des Halleiner Tierheims
Der Schaden beläuft sich auf 190.000 Euro. 168 Meter Kanal müssen repariert werden. Die Versicherung kommt nur für 30.000 Euro auf, weil Teile des Abflusses auf Fremdgrund liegen. Doch Lochmann könnte Glück haben: „Vom Land Salzburg war schon jemand da. Ich hoffe einfach, dass man unsere Not erkennt und uns das Land hilft. Wir können nur einen Teil des Schadens selbst stemmen.“
Eile ist geboten: Einerseits will Lochmann wieder auf Vollbetrieb laufen, andererseits ist die baldige Wärme in ihrer Kanal-Krise bezüglich Geruch und Dreck äußerst belastend.
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