Aufpäppeln im Glashaus

Tierrettung bewahrte Schwäne vor dem Hungertod

Salzburg
13.01.2026 23:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Kalter Winter, hungernde Schwäne – gleich zu drei ähnlichen Einsätzen rückte die Tierrettung in den vergangenen Tagen aus und rettete damit mehreren Schwänen das Leben. Die Tiere finden derzeit kaum noch Futter und bewegen sich bei der Suche weit vom Wasser weg.

Ausgehungert und geschwächt fanden die Tierretter am Montag einen Schwan unweit des Weihers in Bürmoos. Eine Frau hatte das Tier entdeckt und Alarm geschlagen. Schockiert von der Tatsache, dass Schwäne derzeit um ihr Überleben kämpfen, spendete sie gleich mehrere Futtersäcke für die Tiere.

Vor Ort gelang es der Tierrettung mithilfe von Spaziergängern, die Aufenthaltsorte der Schwäne zu finden und Futter auszustreuen. Ein Schwan hatte sich sogar im Glashaus einer Anrainerin eingenistet. Dort darf er nun bleiben, bis er sich von den Strapazen erholt hat. Danach soll es für das Tier wieder zurück in die Natur gehen. 

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