Die Retter rücken aus, wenn Tiere in Not sind – von der verwahrlosten Katze bis zum verletzten Schwan reicht die Palette. Zuletzt geriet die Österreichische Tierrettung aber in Turbulenzen. Jetzt weht frischer Wind: Ein neuer Vorstand übernimmt und sorgt für einen Neustart nach der Pleite.
Gute Nachricht für alle Tierfreunde: Die Zukunft des Vereins Österreichische Tierrettung mit Sitz in der Salzburger Moosstraße ist gerettet. Der gerade eingetretene ehrenamtliche Vorstand rund um Präsidentin Petra Kronreif regelt die Rückzahlung der Schulden, die sich vorwiegend beim Finanzamt aufgestaut hatten.
„Die Weiterführung der wichtigen Arbeit ist damit gesichert“, betont ihr Mann Gerhard Kronreif, in Salzburg als Unfallforscher bekannt. Die neue Vereinsführung will vor allem auch für eine seriöse und zwecktreue Verwaltung der Spendengelder eintreten. Froh ist er, dass Unterstützer dem Verein trotz der Negativschlagzeilen erhalten geblieben sind.
Das Tierwohl liegt mir sehr am Herzen.

Petra Kronreif, Präsidentin
Bild: Kronreif
Ein früherer Präsident wurde für die Veruntreuung von 260.000 Euro strafrechtlich rechtskräftig verurteilt. Auf seine Amtszeit folgten zwei Vorstände, die den Steuerrückstand nicht in den Griff bekamen. Ende 2025 schlitterte die Tierrettung dann in die Pleite. Durch die Übernahme des neuen Vorstands ist das Ende des Konkursverfahrens absehbar. Details werden gerade in Zusammenarbeit mit dem Masseverwalter festgelegt.
Präsidentin Kronreif: „Das Tierwohl liegt mir sehr am Herzen!“ Die Arbeit geht nahtlos weiter. Die Einsatzstärke soll in Zukunft sogar noch ausgebaut werden. Auch das Zusammenspiel mit Kooperationspartnern funktioniere gut. „Ehrenamtliche Helfer und neue Unterstützer sind willkommen.“
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