Für Randregionen

AMS Tirol und Kärnten starten nun mit Kooperation

Tirol
13.03.2026 14:00

Die beiden Bundesländer Tirol und Kärnten finden eine Lösung für die Fachausbildung im Bereich Buchhaltung und Personalverrechnung. So will man Randregionen stärken und neue Zielgruppen erreichen. Der Unterricht ist in Präsenz und Online möglich.

Um für die veränderten Rahmenbedingungen Lösungen zu finden, gehen die Arbeitsmarktservices (AMS) in Tirol und Kärnten neue bzw. gemeinsame Wege: Mit einer bundesländerübergreifenden Kooperation will man regionale Fachkräftepotenziale und Randregionen stärken.

Geplant hierfür sind die Module 1 bis 3 der Ausbildung zum Rechnungswesen-Assistent. Wird ein entsprechender Unterricht in Lienz abgehalten, wird der Kurs auch live nach Spittal an der Drau gestreamt – beim nächsten Termin umgekehrt.

Mehrere Vorteile 
An beiden Orten werden Kursteilnehmern Schulungsräume samt technischer Ausstattung zur Verfügung gestellt. „Dank digitaler Möglichkeiten können wir AMS-Fachausbildungen nun kosteneffizienter und zeitgleich auch in entlegene Gebiete bringen und so Arbeitsuchenden in Randregionen neue Perspektiven eröffnen“, sind sich die Verantwortlichen einig. So wolle man Firmen im Fachkräftebedarf unterstützen und die Wirtschaft stärken.

Die Verantwortlichen: Gottfried Pototschnig (BFI Kärnten), Sabine Platzer-Werlberger ...
Die Verantwortlichen: Gottfried Pototschnig (BFI Kärnten), Sabine Platzer-Werlberger (AMS-Tirol), Petra Draxl (AMS-Österreich-Vorstandsmitglied), Peter Wedenig (AMS-Kärnten), Othmar Tamerl (BFI Tirol) (v.l.).(Bild: AMS Kärnten)

Sechsstellige Kosten und Wandel der Arbeitskräfte
Die Fachausbildung soll Arbeitssuchende mit geringen oder keinen Vorkenntnissen zu einem fachlichen Abschluss im Bereich der Buchhaltung qualifizieren. Die Kosten von rund 200.000 Euro für alle Module übernimmt die AMS-Bundesgeschäftsstelle.

Mit der Kooperation will man nun Kräfte bündeln. Gleichzeitig bietet es weitere Vorteile, wie Sabine Platzer-Werlbeger, GF des AMS Tirol, erklärt: „Wir können dadurch auch Menschen erreichen, die wir sonst schwer oder gar nicht erreichen; zum Beispiel aufgrund von Betreuungspflichten.“ Kärntens AMS-Chef Peter Wedenig ergänzt: „Damit rücken solch neue Perspektiven für Fachausbildungen besonders in den Fokus.“

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