Wegen einer Fehlbetankung kam es in einem 45.000-Liter-Tank in der Papierfabrik Ortmann/Pernitz im Bezirk Wiener Neustadt (NÖ) zu einer chemischen Reaktion mit Überhitzung. 100 Feuerwehrleute rückten aus.
Aufgrund der Vermischung zweier Substanzen, die offensichtlich nicht zusammengehören, kam es in einem großen Tank der Papierfabrik Ortmann/Pernitz zu einer sogenannten exothermen Reaktion. Dadurch erhöhte sich die Temperatur in dem Behälter und ein Chemikaliengemisch trat aus.
Ausbreitung der Chemikalien verhindert
Der Fahrer des Lkw wurde vorsorglich von der Rettung ins Wiener Neustädter Krankenhaus gebracht, das er allerdings nach einer gründlichen Untersuchung wieder verlassen konnte. Die sofort angerückte Betriebsfeuerwehr konnte die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung der chemischen Substanzen binnen kurzer Zeit bannen.
Proben brachten Entwarnung
Derweil rückten rund 100 Einsatzkräfte weiterer sieben Feuerwehren der Region an. Nachdem die Erhitzung der Chemikalien durch Abkühlung unterbunden worden war, rückten Schadstoffspezialisten der Feuerwehr in Chemieschutzanzügen zur Gefahrnestelle vor und entnahmen Proben. Nach einer Beurteilung dieser Proben durch Chemiker vor Ort konnte aber Entwarnung gegeben werden. „Für die Umgebung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr“, betonte Werksleiter Andreas Greiner bei der Einsatznachbesprechung.
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