Mehr Entzündungen

Warum in den Wechseljahren auch die Blase leidet

Gesund Konkret
13.03.2026 13:00

Tatsächlich steigt ab einem gewissen Alter die Neigung zu Blasenentzündungen – Frauen bilden sich das nicht ein! Aktuelle medizinische Forschung zeigt deutlich: Die hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren beeinflussen den gesamten Urogenitaltrakt und machen ihn anfälliger für Harnwegsinfektionen.

Es gibt sogar einen Begriff dafür, nämlich „Genitourinary Syndrome of Menopause“ (Urogenitales Menopausensyndrom). Dieses Syndrom beschreibt die vaginalen, urologischen und sexuellen Beschwerden, die durch Östrogenmangel in den Wechseljahren entstehen. Mit Beginn der Menopause sinkt nämlich der Spiegel dieses Hormons stark. Es ist jedoch für die Gesundheit der Blasen‑ und Vaginalschleimhäute essenziell. Daher werden diese dünner und verletzlicher.

Häufiger Harndrang und Brennen
Die lokale Immunabwehr wird ebenfalls gestört und damit das Mikroklima der Vagina. Mit der Menopause sinkt der Anteil von Lactobazillen, die vorher einen natürlichen Schutz boten. Viele Frauen beklagen dann häufigen Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen, bis hin zu vermehrten Entzündungen.

Gerade jetzt, am Übergang zum Frühling, überschätzen überdies viele die Temperaturen und ziehen sich eventuell zu locker an oder setzen sich auf kühle Bänke im Freien. Ein kalter Po und „Eisfüße“ sind dann zwar nicht direkt für einen Harnweginfekt ursächlich, können ihn aber befeuern.

Denn Kälte vermag die Durchblutung (in solchen Fällen im Becken) abzuschwächen, weil sich bei fallenden Temperaturen die Gefäße verengen. Und dann haben Krankheitskeime leichteres Spiel, sich festzusetzen. Daher ist es ratsam, für einen warmen Unterleib und wohlige Füße zu sorgen.

Ausreichend trinken
Ebenfalls sollte man ausreichend Wasser und Tee trinken, um die Harnwege durchzuspülen. Regelmäßig Blase leeren, nicht „zusammenzwicken“. Zur Intimhygiene nur milde Waschsubstanzen verwenden. Mitunter hat sich bei manchen stark betroffenen Frauen Östrogentherapie bewährt. Mit dem Arzt absprechen.

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