Nach dem Skandal in einem Schweinemast-Betrieb im Bezirk Hollabrunn (NÖ) wurden nun die Ermittlungen gegen den Besitzer eingestellt. Es liege keine straftrechtlich relevanten Handlungen vor, so die Begründung. Gegen die Mitarbeiter laufe das Verfahren aber noch.
Mitarbeiter urinierten auf Schweine, tote Ferkel wurden wie Fußbälle durch die Hallen getreten, Säue wiesen großen Wunden auf – die im vorigen November vom Verein gegen Tierfabriken veröffentlichten Bilder vom Gut Hardegg im Bezirk Hollabrunn sorgten nicht nur bei Tierschützern für blankes Entsetzen.
Auch Ermittlungen gegen Betriebsleiter eingestellt
Wie die „Krone“ berichtete, sind damals rechtliche Schritte eingeleitet worden. Das Ermittlungsverfahren gegen Eigentümer Maximilian Hardegg und dessen Betriebsleiter ist nun aber von der zuständigen Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Es liegen keine strafrechtlich relevanten Handlungen vor, heißt es.
„Bestätigung bestärkt mich“
Hardegg zeigt sich erleichtert. „Die Bestätigung meiner Rechtsansicht bestärkt mich in der konsequenten Umsetzung neuer Projekte, die dem Tierwohl dienen“, betont er. Gleichzeitig weist Hardegg darauf hin, dass sämtlich behördlich geforderte Maßnahmen und Auflagen fristgerecht umgesetzt wurden. Auch die Schulung der Mitarbeiter werde stets weiter verbessert und intensiviert, versichert er. Zusätzlich gehe außerdem in den nächsten Wochen eine KI-gestützte digitale Tierbeobachtung in Betrieb.
Weitere Verfahren gegen zum Teil bereits entlassene Mitarbeiter sind indes noch nicht eingestellt.
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