Monatelang soll ein Landwirt (71) in Oberösterreich seine Tiere vernachlässigt, ihnen zu wenig Futter und Wasser gegeben haben. Außerdem hätte der 71-Jährige mit der Faust auf seine Frau eingeschlagen. Wegen der Vorwürfe musste er sich am Landesgericht Wels verantworten und wurde zu bedingter Haft- und Geldstrafe verurteilt.
Ein 71-jähriger Landwirt aus dem Bezirk Eferding musste sich am Montag am Landesgericht Wels wegen Tierquälerei und Körperverletzung verantworten. Er soll nicht nur seine Tiere vernachlässigt haben, sondern auch gewalttätig seiner Ehefrau gegenüber geworden sein.
Lange Qual
Zwischen Mai und Dezember 2025 soll der Angeklagte zahlreiche Schweine nicht ordentlich versorgt haben, ihnen zu wenig Futter und Wasser gegeben und trotz schwerer Erkrankungen oder Verletzungen keine Behandlungen veranlasst haben. Letztlich mussten zwölf Tiere eingeschläfert werden.
Gewalt gegen Ehefrau
Außerdem soll er seine Frau mehrfach mit der Faust gegen den Oberarm geschlagen und sie dadurch verletzt haben. Beim Prozess waren die Ehefrau und die gemeinsame Tochter als Zeuginnen geladen. Der 71-Jährige wurde zu einer einjährigen bedingten Freiheitsstrafe und einer unbedingten Geldstrafe in Höhe von 960 Euro verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.