Top! Am Sonntag musste sich Joel Schwärzler im Finale des Hartplatz-Challengers in Lugano (Sz) noch dem Ungarn Zsombor Piros geschlagen geben. Nur 48 Stunden später durfte der 20-jährige Vorarlberger dann aber über 5200 Kilometer weiter südlich seinen ersten Sandplatzerfolg der Saison feiern.
Der Iran-Krieg hatte auch Auswirkungen auf Joel Schwärzler! Hatte der Vorarlberger ursprünglich geplant, nach dem ATP Challenger von Lugano via Doha in die ruandische Hauptstadt Kigali zu fliegen, musste er diesen Plan zwangsläufig verwerfen. Stattdessen ging es am späten Sonntagabend von Mailand mit Ethiopian Airlines zuerst nach Addis Abeba und weiter nach Kigali, wo am Dienstag seine Erstrundenpartie beim ATP 75-Challenger anstand.
Enge Partie von Anfang an
Der Gegner: Mathys Erhard. Während der 24-jährige Franzose aktuell in der Weltrangliste auf Position 330 geführt wird, erreichte Schwärzler am Montag mit Platz 214 ein neues Karrierehoch. Dennoch entwickelte sich das erste Duell der beiden Spieler in der auf gut 1500 Meter Seehöhe gelegenen afrikanischen Metropole von Beginn an zu einer engen Partie. Im ersten Satz gab es insgesamt nur drei Breakbälle – alle drei für Schwärzler. Doch sowohl beim Stand von 2:2 als auch bei 4:4 konnte Mathys das Break verhindern, womit die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Auch gab es nur drei „Mini-Breaks“, wobei der Harder mit seinem zweiten den Sack zum 7:5 zumachen konnte.
Nur zwei Breaks
Im zweiten Durchgang gelang Schwärzler das frühe Break zum 2:0 – das sein französischer Gegner aber postwendend ausglich. Danach brachten allerdings beide ihr Service wieder problemlos durch und es ging erneut ins Tiebreak. Wo Österreichs Nummer vier allerdings kurzen Prozess machte. Nachdem er auf 5:0 davongezogen war, verwertete der Heeressportler schließlich seinen zweiten Matchball zum 7:1 und ging nach einer Gesamtspielzeit von 2:03 Stunden als 7:6 (5) und 7:6 (1)-Sieger vom Sandplatz.
Gute Erinnerungen an nächsten Gegner
Am Mittwoch ist Schwärzler an der Seite des Schweizers Jerome Kym – wie er ein Schützling von Coach Markus Hipfl – im Doppeleinsatz. Mit der Paarung Cornea/Navarro Pujol (Rum/Sp) wartet die Nummer zwei des Turniers. Im Einzel-Achtelfinale trifft er dann auf den 29-jährigen Tscheche Zdenek Kolar. Das bislang einzige Duell konnte Schwärzler gewinnen: Vor fast exakt einem Jahr setzte er sich – ebenfalls in Kigali – gegen die aktuelle Nummer 197 der Welt mit 6:4 und 6:4 durch.
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