Verurteilt

Salzburger gestand Missbrauch einer Angehörigen

Salzburg
02.03.2026 17:30

Vor fast 20 Jahren missbrauchte ein Salzburger eine Angehörige im Kleinkindalter. Zwei weitere Missbrauchshandlungen warf ihm die Staatsanwaltschaft vor. Beim Prozess legte er ein Geständnis ab. Das Gericht verurteilt ihn bereits rechtskräftig zu 18 Monaten auf Bewährung und 16.500 Euro Geldstrafe.

Als das Mädchen im Jahre 2007 gerade mal vier Jahre alt war, berührte es der damals 21-jährige Angeklagte an der intimsten Stelle und missbrauchte das Kind. Zwei weitere Tathandlungen in den Jahren 2008 und 2013 fanden Eingang in der Anklage der Salzburger Staatsanwaltschaft: Auch bei diesen beiden Tathandlungen ging es um Berührungen im Intimbereich desselben Opfers.

Deshalb musste sich der 40-Jährige am Montag im Landesgericht Salzburg wegen des Vorwurfs des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen verantworten. Beim Strafprozess legte er umgehend ein Geständnis ab.

Das wirkte sich mildernd auf die Strafe aus: Der Schöffensenat verurteilte ihn zu 18 Monaten bedingter Haft und einer unbedingten Geldstrafe in Höhe von 16.560 Euro. Das Urteil nahm er an – es ist bereits rechtskräftig. 

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