Fatale Kollision
Tote und Verletzte bei Zugunglück in Indien
Der Passagierzug war auf dem Weg von Hisar im Bundesstaat Haryana nach Gorakhpur im benachbarten Uttar Pradesh. Im Bahnhof Chureb in Khalilabad, 700 Kilometer östlich der Hauptstadt Neu Delhi, ereignete sich das Unglück. Nach Angaben eines Vertreters der Bahngesellschaft Indian Railways entgleisten durch den Aufprall sechs Waggons.
Ein Bezirksvertreter sagte, neun Tote und 95 Verletzte seien bestätigt. Die Verletzten seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Rettungskräfte versuchten, die in den Waggons eingeschlossenen Menschen zu retten, es fehlte ihnen jedoch an dem nötigen Schneidewerkzeug, um zu allen Passagieren zu gelangen.
Modi, der am Montag offiziell in sein Amt eingeführt wurde, drückte den Angehörigen der Opfer via Twitter sein Mitgefühl aus. Er habe den "Kabinettssekretär gebeten, die Lage zu überwachen und dafür zu sorgen, dass die Verletzten schnelle Hilfe erhalten", so Modi.
Immer wieder schwere Unglücke
Das indische Bahnnetz ist bekannt für seinen schlechten Zustand. Laut einem offiziellen Bericht sterben jedes Jahr 15.000 Menschen bei Zugunglücken auf dem Subkontinent. Im Jänner überraschte ein Feuer zahlreiche Bahnreisende nahe Mumbai im Schlaf und tötete neun Menschen. Einige Wochen zuvor waren bei einem Feuer in einem Zug im Bundesstaat Andhra Pradesh 26 Menschen ums Leben gekommen. Und im August hatte ein Hochgeschwindigkeitszug hinduistische Pilger erfasst, die einen Bahnübergang überquerten - 37 Menschen kamen dabei ums Leben.
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