In Ischgl und Co.

„Nebenberuf“ Skidiebstahl: Deutsches Paar entlarvt

Tirol
24.02.2026 15:27

Ein deutsches Ehepaar, das sich offenbar schon vor längerer Zeit auf Skidiebstähle spezialisiert hatte, ging nun der Polizei im Tiroler Oberland ins Netz. Die Ermittler hatten die Verdächtigen offenbar schon länger im Visier – als sie kürzlich im Bereich Landeck aus dem Verkehr gezogen worden waren, hatten sie gleich mehrere gestohlene Skier an Bord.

Seit Dezember 2025 seien durch das Landeskriminalamt in Zusammenarbeit mit mehreren Polizeiinspektionen Ermittlungen gegen einen 54-jährigen Deutschen geführt worden – wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Skidiebstahls, wie die Exekutive am Dienstagnachmittag berichtete.

Mehrere gestohlene Skier im Auto
Am Sonntag erfolgte im Bereich Landeck dann der Zugriff. Der Beschuldigte, der gemeinsam mit seiner Ehefrau (52) unterwegs war, wurde angehalten. „Im Zuge der Amtshandlung konnten bei der Durchsuchung des Fahrzeuges des Beschuldigten sieben Paar Alpinskier aufgefunden und sichergestellt werden“, hieß es vonseiten der Ermittler. Dabei hätten sich auch Hinweise auf eine Tatbeteiligung der Ehefrau ergeben.

Auch in Ischgl soll das Paar zugeschlagen haben (Archivbild).
Auch in Ischgl soll das Paar zugeschlagen haben (Archivbild).(Bild: ZOOM Tirol)

Verdächtige zeigten sich geständig
Beide Verdächtigen zeigten sich laut Polizei im Rahmen der Vernehmungen geständig, zumindest fünf Paar der mitgeführten Skier im Zuge ihres Aufenthaltes in Ischgl gestohlen zu haben. Ein weiteres Paar stamme aus einem Diebstahl, den der 54-Jährige bereits im Vorjahr begangen habe. 

Noch deutlich mehr auf dem Kerbholz?
Zudem habe sich der 54-jährige Verdächtige zu weiteren Taten im Oberland im Jahr 2025 geständig gezeigt. „Er machte auch Angaben zum damaligen Mittäter.“ Die beiden Beschuldigten wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß angezeigt. Der Hauptverdächtige dürfte noch mehrere Delikte auf dem Kerbholz haben.

Weitere Ermittlungen dazu seien jedenfalls noch im Gange. Die genaue Schadenssumme könne bis dato nicht beziffert werden.

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