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Beben in der Ägäis – Inselbewohner in Panik
Das Zentrum des Bebens lag unter dem Meeresboden zwischen den griechischen Inseln Limnos und Samothraki im Ägäischen Meer. Etliche Fensterscheiben auf den Inseln seien zerborsten, Menschen in Panik aus ihren Häusern gerannt, berichteten Medien.
"Die ganze Insel schien hoch und runter zu gehen. Wir sind in Panik geraten", sagte der auf Limnos lebende Kardiologe Giorgos Kalogiannis. Eine Frau wurde laut den Behörden leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, an einigen Gebäuden entstand Sachschaden.
Über 250 Verletzte in der Türkei
Im Nordwesten der Türkei wiederum wurden im Zuge des Bebens mehr als 250 Menschen verletzt, viele von ihnen bei den Fluchtversuchen. Der Katastrophenschutz gab an, zahlreiche Menschen hätten panikartig ihre Häuser verlassen. Den Angaben zufolge verursachte der Erdstoß kleinere Schäden, aber keine Verwüstungen.
Kostas Papazachos vom Seismologischen Institut der Universität der Hafenstadt Thessaloniki sagte im griechischen Fernsehen, dass es in der Region schon mehrfach Seebeben dieser Stärke gegeben habe. In das Gebiet hinein erstreckt sich die sogenannte Nordanatolische Verwerfung zwischen der Anatolischen Kontinentalplatte und der Eurasischen Platte.
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