Einigung in Mali
Regierung und Rebellen unterzeichneten Waffenruhe
Zuletzt hatten die Rebellen im unruhigen Norden Malis weitere Geländegewinne verzeichnet. Bei Gefechten mit der Armee waren in den vergangenen Tagen etwa 20 Soldaten getötet worden.
Fünf-Punkte-Plan erstellt
Die Waffenruhe trete sofort in Kraft, sagte der mauretanische Staatschef und amtierende AU-Präsident Mohammed Ould Abdel Aziz. Nach UN-Angaben einigten sich die Konfliktparteien in einem Fünf-Punkte-Plan auf "sofortige Verhandlungen, unterstützt von der UNO sowie regionalen und internationalen Partnern". Zudem sei ein Gefangenenaustausch und die Erleichterung des Zugangs für humanitäre Hilfe vereinbart worden. Eine internationale Kommission soll eingesetzt werden, um den Konflikt in dem westafrikanischen Land zu untersuchen.
Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita, auch IBK genannt, begrüßte die Einigung. Aziz habe "unsere Brüder überzeugt, dass es keine Alternative zum Frieden und zu Verhandlungen gibt."
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